Also, in unseren tollen neuen Büros auf Arbeit haben wir so richtig schicke neue Klos. Auf den Klos gibt es seit neuestem Raumduftverteiler, die automatisch funktionieren und ca. alle 30-40 Minuten automatisch für angenehme Raumluft sorgen. Kann ja immer mal sein, dass jemand nach der doppelten Ladung Chili am Vortag das Klo benutzt und danach vergisst, das Raumspray zu benutzen. Und das ist nicht so schön. Die Raumduftverteiler lassen sich auch manuell auslösen, was in der Mittagspause die Frage aufwarf, ob ein manuelles Auslösen einen Einfluß auf die Automatik hat, also der Timer wieder auf 0 gestellt wird. Eben war ich mal auf Klo und musste erfahren: Nein. Beim Betreten der heiligen Fäkalhallen habe ich den Raumduftverteiler seinen Raumduft verteilen lassen. Dann habe ich mich geschäftlich betätigt und nach getaner Arbeit noch die Klobürste benutzt. Während ich da so am schrubben war, bekam ich eine Ladung Raumspray ins Gesicht. Das Raumspray wird einfach Richtung Klo in den Raum gesprüht und nicht nach oben oder unten. Mein Kollege bestätigte mir gerade, dass ich auch ein bißchen nach Klo rieche. Astrein. Da bekommt Eau de Toilette eine ganz neue Bedeutung.
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Eine meine Lieblingsbeschäftigungen ist ja die Wohnungssuche, denn diese äußerst interessante Form des Zeitvertreibs sorgt dafür, dass man immer wieder mit lustigen Leuten (auch Vermieter genannt) in Kontakt kommt. Am letzten Sonntag waren wir in einem eher ländlichen Stadtteil von Bremen. Hat ein bißchen gedauert, bis wir das Haus mit der uns angebotenen Wohnung gefunden hatten. Lag dann aber zentral an den Bahnschienen, was schonmal für ein wenig Ernüchterung sorgte. Der Vermieter gab uns dann den Rest. Sah ein bißchen heruntergekommen aus (der Typ, nicht die Wohnung) und zog hektisch an der Fluppe, während er vor dem Haus auf uns wartete. Die Fluppe nahm er dann mit in die Bude im Dachgeschoß und aschte hier auch fröhlich auf die Auslegware. Geht ja nischt über Sauberkeit.
Die Wohnung war ganz okay, aber die Nähe zu der Bahntrasse ließ uns ein bißchen skeptisch werden. Aber der besorgte Vermieter meinte, da ist doch ein Lärmschutzwall an der Bahn. Gut, aber wir sind hier im Dachgeschoß, da nützt auch der 2,50m hohe Schutz nichts. Irgendwann hatten wir alles gesehen, was es zu sehen gab und wir wollten dann auch mal wieder los und uns das Ganze durch den Kopf gehen lassen. Dann wurde es ein bißchen komisch.
Vermieter: “Wann entscheiden Sie sich denn?”
Wir: “Naja, wir schauen uns morgen abend noch zwei Wohnungen an und dann würden wir uns nochmal melden”
Vermieter: “Aha! (Pause!) Wann können Sie sich denn melden?”
Wir (verwirrt): “Morgen abend. Nach den anderen Wohnungsbesichtigungen melden wir uns dann noch mal. So um acht oder so, wenn das nicht zu spät ist.”
Vermieter: “Nee, das ist okay. Haben sie die Wohnungsbesichtigungen noch heute oder erst morgen?”
Wir (sehr verwirrt): “Äh, morgen abend erst. Danach melden wir uns dann aber noch.”
Irgendwie schon komisch, wenn man das Gefühl hat, mit einer Wand zu reden. Wenn wir uns für die Wohnung entscheiden sollten, wollte er noch wissen, ob es okay wäre, wenn wir dann gleich am nächsten Tag den Mietvertrag unterschreiben würden und auch zur Vertragsunterschrift gleich die Kaution mitbringen würden. Alles klar. Mehr als zwei Monate vor Vertragsbeginn überreiche ich die Kaution. Irgendwas war doch da faul. Wollte der sich mit der Kohle absetzen, oder waren seine Alkoholvorräte alle?
Meet Achmed the dead terrorist. Einfach nur geil.
Also, hier kurz das Bild von einem Paket, dass meine Süße erhalten hat. Ein gerade einmal 5-6 cm langer Adapter fürs Telefon in einem Riesenpaket. Scheiße, wenn man mal was verschicken muss, was wohl nicht ins Schema passt. Vor allem lag der Adapter einfach nur drin, ohne Füllmaterial und ohne selbst noch mal in Folie oder so verpackt worden zu sein. Also, Christo machen die Jungs von Hansenet damit keine Konkurrenz.

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