Kategorie: Tecknick


Twitter und Facebook auf der 360

18. November 2009 - 20:30 Uhr

Seit gestern kann man als Besitzer einer 360 und Inhaber einer Gold-Mitgliedschaft für Xbox Live die beiden Web 2.0-Angebote Twitter und Facebook nutzen. Schauen wir uns die beiden Dienste doch einmal kurz an:

Twitter: Ich bin nicht der allergrößte Twitter-Junkie auf dem Planeten, doch die Tatsache, dass ich jetzt auch vom Sofa aus Twitter nutzen kann, gefällt mir. Doch bei genauerem Hinschauen entpuppt sich das Ganze mehr als eine Art “Twitter Light”. Auf meinem PC verwende ich den Twhirl/Seesmic Desktop-Client, um meine Timeline in Schach zu halten. Das Ganze kann man im Hintergrund laufen lassen und ab und an kommt eine Benachrichtigung, dass irgendwer einen Tweet abgesetzt hat. Auf der 360 funktioniert das leider ein bißchen anders. Um Twitter nutzen zu können, muss man sich im Hauptmenü der 360 befinden, wo man Twitter rauskramt, startet und nichts anderes mehr machen kann. Während des Spielens oder dem Abspielen von Videos und ähnlichem läuft Twitter nicht im Hintergrund und setzt auch keine Benachrichtigungen über neue Tweets in der Timeline ab.

Was aber wesentlich schwerer wiegt, ist die Tatsache, dass die 360 keinerlei Möglichkeit bietet, im Netz zu surfen. Somit können die Links in den Tweets nicht geöffnet werden, womit die Sache in meinen Augen nicht mal halb so viel Spaß macht. Auch Bilder, die bei Twitpic landen, kann man sich so nicht anschauen. Alles in allem ist das Feature ganz nett, aber leider dann doch zu beschränkt, um voll überzeugen zu können.

Facebook: Auch Facebook ist eher eine Light-Version, die speziell für die 360 angepasst wurde. Man kann sich die Statusmeldungen der Facebook-Freunde anschauen, kommentieren, bewerten, sich Fotos anschauen und ein bißchen rumspielen. Doch integrierte Links, Videos und die allseits beliebten Zeitvernichter à la “Farmville” *würg* bleiben außen vor. Ist ganz nett, aber nicht wirklich die Offfenbarung.

Schade, dass beide Services auf der 360 ein wenig am nicht vorhandenen Browser scheitern. So kommt man in beiden Fällen nur in den Genuss einer deutlich abgespeckten Variante, die zwar ganz nett ist, aber eben nur das halbe Erlebnis bietet. Zudem sollte man auf jeden Fall eine Tastatur für den 360-Controller haben, denn sonst ist auch das Verfassen eines 140-Zeichen-Tweets schon eine nervige Angelegenheit.

Neu ist auch der Name für den Videodienst, der nun Zune heißt. Man konnte schon vorher Videos ausleihen und herunterladen (die man dann in einem bestimmten Zeitfenster angucken konnte), doch nun gibt es auch die Möglichkeit, die Filme direkt zu streamen (wenn die Bandbreite reicht) und nicht erst auf den fertiggestellten Download warten zu müssen. Leider ist das auch (in meinen Augen) ziemlich teuer. Will ich mir einen Film in HD-Qualität anschauen, muss ich 540 oder 560 Microsoft-Points auf den Tisch legen, was so ca. 7 Euro sind. Für einen Film in SD-Qualität werden 360 MS-Points fäliig, ca. 4,50 Euro. Ich werde es mir mal demnächst anschauen. Vielleicht überzeugt das Ganze ja dann doch, trotz der hohen Kosten.

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Woohoo

30. Juli 2009 - 18:35 Uhr

Heute kann ich mal gute Nachrichten verkünden: Ich habe eine Festanstellung nach meinem Studium. Tinte auf dem Arbeitsvertrag ist trocken und ich werde dann demnächst nahtlos zum Vollzeitmitarbeiter. Feine Sache.

Darüber hinaus gibt es zwei Begebenheiten aus meinem eigenen kleinen Kuriositätenkabinett aka Leben. Zum einen habe ich gestern die Open-Source-Analyse-Software Piwik auf diesen Blog “angesetzt”. Die Installation geht superflott und ähnelt im Wesentlichen dem Installieren von WordPress. Danach wollte ich sehen, ob das Ganze auch funktioniert und habe den Felix drauf angesetzt, mal ein bißchen auf der Seite rumzuklicken. Da tat sich erst mal nix. Danach dann ein Plugin für WordPress genommen, vielleicht bin ich ja auch nur zu blöde, den Code adäquat einzufügen. Felix durfte wieder rumklicken und wieder nischt. Aha, gibt noch ein zweites Plugin, vielleicht hilft das ja. Aber nein, auch das brachte nix. Ja, den Code dann wieder in den Template-Footer gebastelt, auch Fehlanzeige. Zu dem Zeitpunkt schon eine halbe Stunde verbraten. Ich sitze also vor dem Laptop und starre aufs Interface, bis mir plötzlich auffällt, dass ich das Datum noch auf Dienstag stehen habe und nicht auf Mittwoch. EPIC FAIL No.1!

Aber es ging ja noch weiter, denn gestern wurde auch eine neue Haustür samt Briefkastenanlage in unserem Haus eingebaut. Die Schlüssel hatten wir laut Aushang schon erhalten. Irgendwann bin ich dann nachmittags in den Supermarkt nebenan und habe alle Schlüssel von unserem Schlüsselbrett mitgenommen, um zu testen, welcher denn in Frage kommt. Da stehe ich dann an der Tür und probiere mich dumm und dusselig, aber keiner der Schlüssel passt. Hmpf. Nach meiner Rückkehr aus dem Konsumparadies gehe ich dann nach oben und fange an zu suchen. Ich durchwühle die Kommode im Arbeitszimmer, suche in allen Fächer und Schubladen des Schreibtischs. Danach ist der Ordner mit den Wohnungsunterlagen dran. Dort finde ich dann das Schreiben, dass die Schlüssel für den Fahrradkeller auch für die neue Haustür passen sollen. Ich mir die Schlüssel für den Fahrradkeller geschnappt und wieder zur Haustür runter. Passt wieder nicht. Diesmal steht einer der Handwerker in der Nähe und erzählt mir nebenbei, dass in der Haustür noch ein anderes Schloss drin ist, welches er gleich austauscht, dann passen auch die uns zugeschickten Schlüssel. EPIC FAIL No. 2!

Und brandheiße News noch zum Abschluss: Das Guitar-Hero-Drumset wurde verschickt. YES!

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Gezwitscher

22. Juni 2009 - 09:52 Uhr

Nun hat es auch mich erwischt. Die Finanzkrise hat leider mein Projekt “Shitter” vor die Wand fahren lassen. Man bekommt zwar durchweg positives Feedback, doch Geld möchte keiner im großen Stil investieren. Es ist eine Frechheit!. Da werden Banken mit Fantastilliarden gerettet, aber für eine wirklich tolle Geschäftsidee ist kein Geld da. That’s capitalism for you! Also, unterwander ich Twitter und mache es mir zu eigen. Man findet mich ganz einfach unter “sreygate” bei Twitter.

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Gaming in the cloud?

26. März 2009 - 13:26 Uhr

Cloud Computing ist schon seit längerem ein heißer Trend in der IT-Szene. Vereinfacht gesagt beinhaltet das Konzept die Idee, dass der Anwender nicht mehr selbst über teure Programme und Hardware verfügen muss. Diese werden in die Rechnerwolke (Computer Cloud) ausgelagert und sind über das Internet abrufbar. Ein Beispiel sind z.B. die Google Docs, eine Dienstleistung von unser aller Lieblings-Suchmaschine. Hier finden sich Textbearbeitungs- und Tabellenkalkulationsanwendungen, die nicht mehr auf dem eigenen Rechner installiert werden müssen. Man braucht nur ein Gerät, mit dem man auf das Internet zugreifen kann. Dies kann ein Netbook oder auch ein Handy (zumindest theoretisch) sein.

Nun also kommt von der Firma OnLive, die ihr Modell für Cloud Gaming vorstellt. Das Prinzip ist einfach: Die Spiele laufen auf den Rechnern von OnLive. Die Bilder werden dann über das Internet an den Spieler geschickt, dessen Eingaben per Controller wieder an den Rechner von OnLive übertragen werden. Damit werden teure Investitionen in PC-Hardware oder Konsolen überflüssig und das würde den Gamesmarkt sicherlich revolutionieren. Bisher steht noch nicht fest, wie teuer das Ganze dann am Ende wird und vor allem stellt sich die Frage, ob das dann auch reibungslos läuft. In den USA wird auf der Firmenwebsite zum Beta-Test eingeladen. Kann also noch dauern, bis das dann wirklich der breiten Öffentlichkeit zugeführt wird. Spannend ist die Idee allemal. Hier gibt es noch mehr Infos dazu.

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Mist, verdammter…

9. November 2008 - 18:16 Uhr

Seit gestern ist meine geliebte Xbox 360 im Eimer. Es fing schon am Freitag an, dass das Bild beim Zocken sehr gelb wurde. Nach einem Neustart war dann alles wieder im Lot. Später am abend habe ich 360 noch einmal eingeschaltet, doch da kam dann mal gar nix mehr auf dem Bildschirm. Man kann den Ton noch hören und ganz offensichtlich scheint alles in Ordnung, bis auf das fehlende Bild. Auch an den anderen Anschlüssen des Fernsehers konnte ich kein Bild bekommen und jetzt gibt es noch zwei Möglichkeiten: entweder das Kabel ist im Eimer (glaube ich eher nicht, aber ist die bessere Alternative) oder die GPU ist im Arsch. Dann müsste ich das Ding einschicken und selbst die Reparatur löhnen. Garantie ist nicht mehr, da die Box schon knapp 3 Jahre alt. Das ist schon das zweite Mal, dass mir das Ding den Dienst verweigert. Vor ziemlich genau zwei Jahren ereilte mich der Ring of Death. Das ist doch alles scheiße. Hatte ich noch nie, dass mir eine Konsole kaputt geht und vor allem nicht zweimal. Aber hey, ist alles in Ordnung. Wer behauptet, Microsoft hätte in dem Bereich Hardwaredefekte Probleme mit der 360, der lügt.

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Washington, Karlsruhe, Bonn

6. November 2008 - 19:31 Uhr

WASHINGTON – Wow, allmählich verebbt die Obamania wieder hierzulande. Auch ich habe mich gefreut, dass man Barack Obama zum neuen Präsidenten der USA gewählt hat. Doch der historische Wahlerfolg ist das eine, was Obama letztlich daraus macht, etwas völlig anderes. Ich hoffe, dass er die Euphorie in die Amtsführung mitnehmen kann und die vielen Probleme auch angeht und sich seine Ankündigungen am Ende nicht auch nur als heiße Luft entpuppen.Yes, we can.

KARLSRUHE – In Deutschland muss derweil das Karlsruher Verfassungsgericht dem Gesetzgeber wieder in die Parade fahren. Sie haben die Erfordernisse angehoben, mit denen die Ermittler hierzulande auf die Daten aus der Vorratsdatenspeicherung zurückgreifen können. Sie dürfen nur verwendet werden bei

zur Abwehr einer dringenden Gefahr für Leib, Leben oder Freiheit einer Person, für den Bestand oder die Sicherheit des Bundes oder eines Landes oder zur Abwehr einer gemeinen Gefahr

Mehr zu der ganzen Entscheidung kann man bei netzpolitik nachlesen. Bei der heute getroffenen Entscheidung handelt es sich um eine Eilentscheidung, das anhängige Hauptverfahren läuft noch. Im Hauptverfahren könnte es dann auch um die Frage gehen, ob die Vorratsdatenspeicherung an sich gekippt wird.

BERLIN – Im Windschatten von Obamania und der öffentlich stattfindenden Selbstzerstörung der hessischen SPD bringt die Große Koalition neue Gesetze auf den Weg. Schon nächste Woche soll ein neues Gesetz den Bundestag passieren, welches dem BKA neue und weitreichende Befugnisse einräumt. Unter anderem geht es um die Online-Durchsuchungen und auch eine Aushebelung des Zeugnisverweigerungsrechts zum Schutz der Informanten von Journalisten. Weitere und fundiertere Informationen hier, hier und hier.

Wer sich dagegen wehren möchte, ist dazu aufgerufen, sich bei seinem Wahlkreisabgeordneten zu melden und ihm mal die Meinung zu geigen. Den jeweiligen Abgeordneten kann man hier finden.

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