Kategorie: me watches

Mitleid

Hmm, schaue gerade mit Schatzi die Wiederholung von DSDS. Was mir bei Mark auffällt, ist die Tatsache, dass da ja schon oft auf dem Umstand herumgeritten wird, dass seine Eltern verstorben sind. Das ist natürlich sehr traurig und es tut mit auch echt leid für ihn. Aber auf der anderen Seite können die anderen Kandidaten ja auch nichts dafür, dass ihnen ein anderes Schicksal zuteil geworden ist. Bei dieser Motto-Show widmete er „Stand by me“ seinem toten Vater und einer der eingespielten Filme basierte auch auf dem Thema, dass seine Eltern tot sind. Und ich kann mich an zwei Motto-Shows erinnern, wo das auch so war, dass in diesen Filmen diese Sache thematisiert wurde.

Ich finde, es sollte um seine Leistung gehen und die Leute ihn nicht aus reinem Mitleid wählen. Und wenn dann der Bohlen sitzt und jede Leistung von ihm abfeiert und immer wieder betont, er macht auf jeden Fall was mit Mark, dann ist das auch schon ziemlich nervig. Aber das nur am Rande.

Ähh

Gestern ein grandioses Spiel des glorreichen SV Werder. Schön, dass Klose auch mal wieder die Bude getroffen hat. Was mich überraschte, war die Tatsache, dass Kai „Muschi“ Pflaume den Moderator geben durfte. Nach dem Spiel interviewte er Klaus Allofs und Mario Basler und irgendwie habe ich darauf gewartet, dass irgendein weiblicher Bremen-Fan dem Allofs einen Heiratsantrag macht und Baslers lange im Amazonas-Delta verschwundene Schwester auf einmal da steht und sich alle heulend in den Armen liegen.

Filme am Wochenende…

Also, an diesem Wochenende haben Schatzi und ich Filme gesehen. Am Freitag ging es los. Leider war der Film kein guter Start. Wir haben uns „Der rosarote Panther“ mit Steve Martin und Jean Reno angeschaut. Der Film ist einfach nur schlecht. Bei jedem Gag weiß man ganz genau, dass er kommt und man weiß auch, was kommt. Dagegen ist die „Nackte Kanone“ Intellektuellen-Humor. Man müsste schlechte Remakes irgendwie verbieten können. Und das sich Jean Reno für so einen Quark hergibt ist auch mehr als peinlich.

Der zweite Film war „Children of Men“, den wir gerade eben geschaut haben. Ist echt ziemlich gut, der Streifen. Spielt im Jahre 2027 in England. Die Insel ist zu einem totalitären Staat geworden, unter dem vor allem die Ausländer leiden, die deportiert und verfolgt werden. Hinzu kommt, dass im Jahr 2009 das letzte Baby geboren wurde und seitdem sämtliche Frauen auf der Erde unfruchtbar sind. Der Held des Filmes lebt in dieser Welt und macht sich eigentlich herzlich wenig Gedanken über die Welt und das Geschehen um ihn herum. Auf einmal tritt seine Ex-Freundin an ihn heran und bittet ihn um einen Gefallen: Er soll einer schwangeren Frau zur Flucht verhelfen. Aber ich will hier nicht zuviel verraten. Der Film ist ziemlich drastisch und auch spannend. Zudem spinnt er die heutige Terrorbedrohung und die Reaktion der bedrohten Staaten weiter und malt auf dieser Grundlage ein ziemlich düsteres Bild der Zukunft. Empfehlenswert.

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