Monat: Juli 2018

#45 – Skyscraper

Film Nummer 5 im Rahmen von Project Unlimited mit dem omnipräsenten The Rock. Will Sawyer ist ehemaliger FBI-Agent und arbeitet als freier Sicherheitsberater. Er ist für die Überprüfung der Sicherheitssysteme des größten Gebäudes der Welt zuständig, genannt „Pearl“. Das Pearl steht in Hong Kong und Sawyer hat seine Arbeit zum Abschluß gebracht, als Kriminelle sich Zutritt verschaffen und im 96. Stock Feuer legen.

Gleichzeitig schaffen es die bösen Buben das Sicherheitssystem (und damit den Brandschutz) lahmzulegen. Zum Zeitpunkt des Angriffs befindet sich Sawyer außerhalb des Gebäudes, muss aber wieder hineingelangen, da seine Familie noch im Pearl ist. Skyscraper ist gewissermaßen eine Hommage an den ersten Stirb Langsam, auch wenn ihm ein bisschen das dreckige und raue abgeht. Es ist alles sehr clean und wirklich Spannung kommt irgendwie nie auf. Okaye Popcorn-Unterhaltung, die nach etwas mehr als 90 Minuten zum Ende kommt.

Fazit: 2,5/5 Tablets

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#44 – Strangers: Die Opfernacht

The Strangers: Opfernacht ist der Nachfolger von The Strangers aus dem Jahr 2008. Mike und Cindy fahren mit den Kindern Luke und Kinsey zu einem abgelegenen Trailerpark, um dort ein paar Tage auszuspannen bevor Kinsey aufs Internat gehen soll. Kurz nach der Ankunft klopft eine junge Frau am Trailer der Familie und fragt nach Tamara. Damit nimmt das Unheil seinen Lauf.

Die drei maskierten Killer machen Jagd auf die Familie, die verzweifelt versucht, Hilfe zu holen und sich gegen die unbekannten Mörder zu wehren. Dabei entspinnt sich ein relativ klassischer Slasher-Film, der mit einigen Jumpscares aufwarten kann und über weite Strecken sehr schematisch ist. Ein Höhepunkt ist die Musikauswahl, die weitgehend aus Powerballaden der 80er besteht, die im Kontrast zum Geschehen im Film stehen. Natürlich endet der Film (nach erfreulich kurzen 85 Minuten) mit einem Cliffhanger.

Fazit: 2,5/5 Smartphones

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#43 – Hereditaty: Das Vermächtnis

Hereditary ist ein komischer Film, über den ich mir auch nach Wochen noch keine abschließende Meinung gebildet habe. Hereditary wird als Horror-Film kategorisiert, wobei es sich nicht um einen Splatter-Film handelt, da sich der Horror eher auf einer psychologischen Ebene innerhalb der im Mittelpunkt stehenden Familie Graham. Nach dem Tod des Familienoberhaupts Elen, gerät das Leben der Grahams auf verschiedenen Ebenen aus den Fugen. Nach und nach wird deutlich, dass ein dunkles Geheimnis auf der Familie liegt.

Hereditary nimmt sich Zeit, die Geschichte zu erzählen und auch wenn es einige Jump Scares gibt, ist es kein Gemetzel. Leider sind die letzten 10-15 Minuten des Films teils so albern, das sie fast den ganzen Film runterziehen. Auch ein Grund, warum ich den Hype und die teils euphorischen Besprechungen des Films im Nachhinein nicht ganz teilen kann.

Fazit: 3,5/5 Paimons

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#42 – Solo: A Star Wars Story

Nach Rogue One nun als ein weiterer Spin Off aus dem Star Wars-Universum. Diesmal die Hintergrundgeschichte zu Han Solo. Dabei ist der Film gar nicht mal schlecht, aber die Frage ist: warum gibt es ihn überhaupt? Er erklärt, woher Han seinen Namen hat, wie er Chewbacca traf und auch, was hinter dem sagenumwobenen Kessel Run steckt.

Die Frage ist nur, ob dafür ein mehr als zweistündiger Film notwendig ist, zumal Han in der Original-Trilogie auch ohne dieses Wissen perfekt funktioniert hat. So bleibt das Gefühl, dass Disney seine Cash Cow halt bis zum letzten melken möchte. Was, laut Einspielergebnis, offensichtlich nicht funktioniert hat. Weil der Film dem SW-Universum nicht viel hinzufügt und zudem die zeitliche Nähe zu Episode VIII einfach zu groß war. So sollen vorhandene Pläne zu Boba Fett und Obi Wan-Spin Offs wieder in der Schublade gelandet sein. Gut so!

Fazit: 3/5 Sabacc-Karten

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#41 -Deadpool 2

Der erste Deadpool-Film ist ein klarer Fall von „Love it or hate it“, bei mir fällt er in die erste Kategorie. Ich habe mich köstlich amüsiert über den derben Humor und die Tatsache, dass sich der Film deutlich weniger ernst nimmt als so manch anderer Superhelden-Film. Entsprechende Vorfreude machte sich nach den ersten Trailern von Deadpool 2 breit.

Schon zu Beginn des Films muss Deadpools Freundin das Zeitliche segnen. Wenige Wochen später versucht Deadpool sich das Leben zu nehmen, was nicht so wirklich klapp und so landet er in der X-Men-Villa, wo er von Colossus hin geschafft wurde. Dort schließt er sich den X-Men an und versucht, Gutes zu tun. Gleich der erste Einsatz geht natürlich schief und so landet Deadpool zusammen mit dem jungen Mutanten Russell in der so genannten Eisbox, einem Gefängnis für Mutanten. Auf einmal taucht Cable aus der Zukunft auf, um Russell zu töten, was Deadpool verhindern kann. Danach liefern sich Deadpool und Cable ein Wettrennen, um Russell zu erreichen. Der eine, um ihn zu töten, der andere, um ihn zu retten. Ich fand den Film richtig geil und habe ihn am Ende sogar zweimal im Kino gesehen.

Fazit: 5/5 Halsbändern

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#40 – Rampage

Rampage ist schon der vierte Film mit The Rock (nach Baywatch, Fast & Furious 8 und Jumanji) im Project Unlimited. Man könnte auch sagen: der Mann ist dick im Geschäft. Rampage ist lose inspiriert durch das 1986 erschienene Videospiel gleichen Namens. The Rock ist Davis Okoye, ein Spezialist für Primaten, der es mit Menschen nicht so hat. Einer seiner Schützlinge, der weiße Gorilla George, kommt mit den Trümmern einer abgestürzten Raumstation in Berührung und fängt daraufhin an, sehr schnell zu wachsen und zeigt sehr aggressives Verhalten.

George macht sich auf den Weg nach Chicago, wohin ihn ein akustisches Signal lockt. Dabei ist er nicht allein, da auch noch ein Wolf und ein Krokodil eine ähnliche Entwicklung durchgemacht haben und nun auf riesige Größe angewachsen sind. Okoye macht sich zusammen mit einer Gentechnikerin auf den Weg, um George zu retten und die Auswirkungen seiner Mutation wieder rückgängig zu machen. Das ist alles so herrlich over the top und völliger Quatsch, aber man fühlt sich gut unterhalten, auch wenn ich den nicht unbedingt noch einmal sehen muss.

Fazit: 3/5 Riesenratten

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#39 – Avengers: Infinity War

Die Vorgeschichte zu Infinity War habe ich ehrlich gesagt verpasst, da ich u.a. Age of Ultron nicht gesehen habe. Aber zum Glück funktioniert der Film auch hervorragend ohne große Vorkenntnisse. Thanos will sich mithilfe der Infinity Steine unendliche Macht sichern und diese dann einsetzen, um das Problem der Überbevölkerung und Ressourcenknappheit im gesamten Universum zu lösen. Dazu möchte er die Hälfte aller fühlenden Wesen auslöschen. Warum er nicht einfach als allmächtiges Wesen die Ressourcen vervielfacht oder die Planeten vergrößert? Man weiß es nicht.

Diesem fiesen Plan steht natürlich die geballte Macht des MCU (Marvel Cinematic Universe) gegenüber. Und so komme sie alle vor: die Avengers, der verstoßene Captain America, Black Panther, die Guardians of the Galaxy, etc., pp. Doch das mit dem Aufhalten klappt nicht so wirklich und am Ende schafft es Thanos, mit seinen Fingern zu schnippen und die Hälfte aller Lebewesen (u.a. auf der Erde auszulöschen). Nun darf spekuliert werden, wie es in Teil zwei weitergeht, der Anfang 2019 in die Kinos kommt.

Fazit: 4/5 Handschuhen

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#38 – Ready Player One

Das Buch „Ready Player One“ von Ernest Cline habe ich damals verschlungen, es war ein geiler Ritt, voll mit Referenzen und Anspielungen auf die Popkultur der 80er. Als ich dann hörte, dass sich Steven Spielberg des Stoffs annehmen würde, um daraus einen Kinofilm zu machen, war ich einigermaßen gehypet.

Im Jahr 2045 lebt ein Großteil der Menschheit in Slum-ähnlichen Siedlungen. So auch Wade Owen Watts, der (wie viele andere) einen Großteil seiner Zeit in der so genannten OASIS verbringt, einer virtuellen Realität, in man sich mit seinen Avataren die Zeit vertreiben kann. Der Schöpfer der OASIS, James Halliday, ist fünf Jahre vor der Handlung des Films verstorben und hat demjenigen, der drei Schlüssel findet und sein im Spiel verstecktes Easter Egg ergattern kann, Reichtum und die Macht über die OASIS versprochen.

Seit fünf Jahren versuchen sich unzählige Spieler der OASIS erfolglos an Hallidays Rätseln. Da Halliday ein Kind der 1980er war, suchen die Spieler immer wieder in seiner Vergangenheit nach Hinweisen, was auch die irrsinnige Zahl an popkulturellen Referenzen in das Jahrzehnt erklärt. Ready Player One ist ein richtig guter Film, der im Vergleich zum Buch zwar auch einiges weglässt, aber dennoch viele Schauwerte hat. Alleine die Schlacht am Ende müsste man mehrfach und in Zeitlupe schauen, um zu gucken, ob man alle dort auftauchenden Avatare erkennen kann (wie bspw. die Soldaten aus Halo, der Gundam oder der Riese aus dem All, um nur ein paar wenige zu nennen).

Fazit: 4/5 Schlüssel

Hier findest Du eine Übersicht aller ProjectUnlimited-Filme

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