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Hackers were here

Am Donnerstag bekam ich von der Google Search Console eine Meldung, meine Seite sei nicht so wirklich erreichbar. Nach dem Lesen der Mail habe ich kurz auf dem Handy versucht, den Blog aufzurufen. Und wurde auf irgendwelche Spam-Seiten weitergeleitet. Schöne Scheiße. Irgendjemand hat also den Blog gehackt. Nun ist es ja nicht so, dass dieser Blog hier die riesigen Zugriffszahlen hat oder hier eine Perle des Internets nach der anderen produziert würde, aber beim Gedanken daran, alles könnte verloren sein, bekam ich schon schlechte Laune.

Am Abend, nachdem die Kinder im Bett waren, habe ich mich hingesetzt und versucht, zu retten, was zu retten ist. Erst einmal eine Mail an den Hoster, damit der informiert ist und mir vielleicht Auskunft geben kann, von wo aus der Angriff erfolgte, bzw. wie die Redirects ausgelöst werden. Anschließend dann bei Google nach „WordPress Redirect Hack“ gesucht und mich ein bisschen schlau gemacht. Anschließend den Empfehlungen gefolgt und erst einmal geschaut, welche Dateien auf dem FTP-Server vllt. zu einem ungewöhnlichen Zeitpunkt geändert wurden oder ob sich Dateien mit komischen Namen finden lassen. Doch da kam ich nicht weiter.

In der Zwischenzeit antwortete der Support meines Hosters. Die Attacke wurde durch eine Sicherheitslücke in einem Plugin ausgelöst. Ein Plugin, was ich im Rahmen der Anpassungen für die DSGVO eingebunden hatte. Schönen Dank auch, liebe EU! Plugin also auf die neueste Version gehievt. Parallel hatte ich in den Datenbanken nach der URL gesucht, die beim initialen Aufruf des Blogs geladen wurde und von wo aus die Nutzer weitergeleitet wurden. Tatsächlich fand ich den entsprechenden Eintrag in der wp-options-Tabelle, wo die URL in den Eintrag für die Site URL geschrieben wurde. Die schadhafte URL habe ich dann entfernt und nach einem Reload war der Blog wieder erreichbar. Doch ich kam leider nicht mehr in den Admin-Bereich.

Die Suche im Internet nach der entsprechenden Fehlermeldung „Warning: Header may not contain more than a single header, new line detected in…“ förderte die Erkenntnis zutage, dass da irgendwo ein Leerzeichen zu viel sein soll. Also, die wp-login-Datei angeschaut, die Datei neu hochgeladen und einmal mit der wp-login.php eines frischen WordPress-Installationspakets verglichen. Fazit: wie sie sehen, sehen sie nichts. Dann fiel mir irgendwann ein, dass ich beim Anpassen der wp-options-Tabelle vergessen hatte, meine Blogadresse bei der Site URL einzutragen. Das habe ich kurz angepasst und anschließend konnte ich mich auch wieder im Admin-Bereich einloggen.

Da habe ich noch einmal Glück gehabt, dass der Angriff sich noch einigermaßen leicht abwehren ließ. Zwischenzeitlich hatte ich mich darauf eingestellt, alles löschen zu müssen, aber dieser Super-GAU konnte abgewendet werden. Und ich habe jetzt wieder ein Backup-Plugin laufen, der Blog und DB täglich sichert. 🙂

Umzug

Es wurde mal wieder Zeit für eine kleine Veränderung. Da ich den Blog nicht wirklich regelmäßig aktualisiere, habe ich mich dazu entschlossen, den Webspace zu kündigen. Stattdessen habe ich die Inhalte der Datenbanken bei wordpress.com untergestellt. Der Blog bleibt weiterhin unter www.reygate.com erreichbar, wird dann nur auf reygate.wordpress.com weitergeleitet. Böse Zungen behaupten, die Tumbleweeds kullern jetzt nur an anderer Stelle durch die Landschaft. 😉

Moderner Fünfkampf

Am Dienstag ging unser zweiwöchiger Urlaub in Griechenland zu Ende. Ein zwei Wochen dauerndes Trainingslager in den Disziplinen Schlafen (im Bett und am Strand), Essen (Spezialabteilung All Inclusive), am Strand liegen (bevorzugt im Schatten), Baden gehen und abendliches Cocktails schlürfen auf der Terrasse der Strandbar. Kann man auf jeden Fall so machen. 🙂

Wir waren während unseres Aufenthaltes im Kyllini Beach Resort mit der Betonung der Spezialisierung auf Wellness & Sport. Das Hotel liegt im Westen des Peloponnes, direkt am Ionischen Meer. Und die Bude war echt richtig geil. Vor allem das Essen war der Hammer. Jeden Abend ein anderes Thema (von Asia bis Alpen) und einige Dauerbrenner für den Fall, dass jemand die Spezialitäten nicht goutiert. Aber nicht nur in den kulinarischen Disziplinen wusste das Hotel zu überzeugen. Auch die Anlage war sehr großzügig bemessen, so dass sich die Besucher dort gut verteilten und man (anders als letztes Jahr auf den Kanaren) nicht ständig im Gewusel war. Der hoteleigene Strand war auch ein dicker Pluspunkt, da man so nicht für Liegen und Sonnenschirme extra zahlen musste.

Einzig die normalen Doppelzimmer waren relativ klein, aber da man eh die ganze Zeit draußen rumhängt, war das eher weniger ein Problem. Wer sich darüber lauthals beschwert (wie einige bei holidaycheck.de) muss dann halt nächstes mal eine Präsidentensuite nehmen. Der Service war gut bis übermotiviert. Teils wurden einem beim Essen die Teller wieder abgenommen während man noch die letzten Bissen im Mund hatte. Auch ansonsten wurden Beschwerden aufgenommen und die Probleme wurden schnell behoben.

Das Wetter war absolut spitzenmäßig mit Temperaturen zwischen 30 und 35 Grad und nur gelegentlichen Wolken. Am Tag unserer Abreise weinten die griechischen Götter ob unseres Abschieds und so regnete es nur an dem Tag. Die Reiseleitung meinte, dass es ungewöhnlich warm für den September gewesen sei und das will ich ihr gerne glauben. Das Sportangebot haben wir eher rudimentär genutzt. Die angebotenen Hops-Kurse haben wir außen vor gelassen und uns auf den Basketball verlagert. Einen Korb mit direktem Blick auf das Meer hatte ich bisher auch noch nicht. Kommt in Punkto Ausblick definitiv auf den Spitzenplatz meiner Charts. Leider war keine Competition vor Ort. An einem Samstag war Basketball offizieller Bestandteil des Programms, doch von 6 Leuten konnten vier nix mit dem orangefarbenen Leder anfangen, so dass das dann ein bißchen langweilig wurde. Aber so konnte ich mich als Lehrer bei meiner Frau betätigen und ihre WNBA-Karriere entscheidend anschieben.

In den zwei Wochen haben wir eine Tour auf die Insel Zakynthos gemacht. Leider war die Tour eher mau. Die Programmpunkte waren eher lahm. Los ging es mit einer Fahrt in den Norden der Insel zu einem kleinen Hafen von wo aus man mit kleinen Booten zu den „Blauen Grotten“ gefahren wurde. Das waren kleine Höhlen in den Küstenfelsen und in einer von den vieren, die wir angesteuert haben, schimmerte das Wasser blau an einigen Stellen. Anschließend wurde uns ein Biobauer angekündigt. Wir uns auf Erkenntnisse aus dem Bereich des Olivenanbaus und der Schafskäseherstellung gefreut, um dann plötzlich vor einer ramschigen Verkaufsbude zu halten, wo man dann so biologisch angebaute Produkte wie Handtücher mit dem Bild der Insel kaufen konnte. Danach dann ab ins Kloster, wo es dann einen von Kapern überwucherten Kirchturm zu bestaunen gab. Den Abschluß bildete ein Besuch der Inselauptstadt. Hier hatten wir aber nur 40 Minuten Zeit, um uns da ein bißchen umzuschauen und ehrlich gesagt, war es mir dann auch viel zu heiß, um mittags um halb zwei durch die Gegend zu schlappen.

Eigentlich wollten wir auch noch einen Tagesausflug nach Athen machen, um vielleicht dem interessierten Griechen noch Tipps zum Thema Schuldenabbau zu geben. Doch pro Hin- und Rückweg saß man vier Stunden im Bus und sowohl auf der Fahrt vom Flughafen zum Hotel und auf der Inselrundfahrt wurde mir richtig schlecht im Bus, so dass ich auf die Mammuttour dankend verzichtet habe. Auf Zakynthos war ich zweimal kurz davor, den Bus umzudekorieren.

Es waren zwei tolle Wochen in einem tollen Hotel. Und so spießig sich das anhört, wir können uns vorstellen, in ein paar Jahren mal wieder dort hinzufahren.

Neuer Simon’s Cat-Clip

Katzen sind aber auch Mistviecher 😉

4 Wochen PSP

Vor genau 4 Wochen habe ich von meiner Süßen eine PSP von Sony geschenkt bekommen. Zeit für ein kleines Fazit. Die PSP kam im Bundle zusammen mit „Little Big Planet“, einem richtig guten Jump’n’Run mit dem kleinen knuddeligen Sackboy (dämliche Witze bitte in den Kommentaren). Das Spiel macht richtig Spaß.

Die PSP selbst ist echt cool. Für ein Handheld-System hat sie ein großes Display und liegt angenehm in der Hand. Die Klavierlack-Optik nervt ein bißchen, da man die Fingerabdrücke so gut sehen kann. Daneben bietet die PSP auch die Möglichkeit, Musik und Videos abzuspielen, was ich bisher aber noch nicht so richtig ausgenutzt habe. Zum Glück habe ich keine von den neuen PSP Gos bekommen. Die sind seit ein paar Monaten auf dem Markt und lassen sich aufschieben, wie bei manchen Handys. Dafür verzichten sie auf ein Laufwerk für die UMDs, den Spielediscs der PSP. Daher muss man also alle Spiele für die PSP Go runterladen und ist abhängig von der Preisgestaltung im Playstation Network Store. Spiele können auch nicht mehr gebraucht gekauft oder verkauft werden. Mich persönlich schreckt das alleine schon ab.

An der Spielefront ist die PSP so lala aufgestellt. Einerseits gibt es da schon richtig geile Perlen, wie bspw. „LocoRoco“ oder „Patapon“, die einfach durch ein abgefahrenes Spielprinzip überzeugen und in ihrer Einfachheit Spaß machen. Demgegenüber stehen viele Umsetzungen von Spielen, die schon auf PS 2 oder PS 3 erschienen sind. Dies gelingt mal mehr, mal weniger gut. Oftmals scheitern diese Umsetzungen daran, dass die PSP – im Gegensatz zu den Controllern der großen Konsolen – keinen zweiten Analogstick zum Steuern besitzt. Was mich aber auch nicht davon abgehalten hat, FIFA 10 für die PSP zu holen, damit ich den ruhmreichen SV Werder auch unterwegs zu Ruhm verhelfen kann. 🙂

Die PSP war eine richtig geiles Geschenk und macht einfach Spaß. Klare Empfehlung.

Mein Tor des Tages

So, hier mal ein Tor, welches ich mit Pizarro heute abend geknipst habe. Das hat Stil 🙂

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Tuning

So, heute habe ich mal ein bißchen am Motor des Blogs rumgefummelt. Neue WordPress-Version installiert. Und wo ich schon mal dabei war, habe ich auch ein neues Theme gewählt. Zum einen konnte ich meine eigene Hackfresse nicht mehr im Header sehen und zum anderen wollte ich es einfach nur richtig schlicht haben, weil ich das gerade schick finde. Ich hoffe, die Leser goutieren es entsprechend. 🙂

Frohe Weihnachten!

Ich wünsche allen da draußen ein frohes und besinnliches Fest. Lasst es euch gut gehen.

Mir hat der Weihnachtsmann auch ein paar Viren/Bakterien dagelassen, so dass ich im Moment rumkränkel und mich ein bißchen benutzt fühle. Aber ich will ja gar nicht undankbar sein.

Fertisch!

So, seid heute um 14:00 Uhr habe ich alle mündlichen Prüfungen an der Uni hinter mir. Damit ist schon mal ein großer Schritt hin zum Abschluss geschafft. Kommt noch die Abschlussarbeit, aber das sind ja nur noch Peanuts. *hust* 😉

Ich liebe es!

Gerade auf Sportbild.de einige so genannte Leserbriefe gefunden. Ein Träumchen. Alle Deutschen sind scheiße und können kein Fußball spielen. Man sollte die Mannschaft austauschen und den Löw gleich hinterher. Ich könnt mich wegschmeißen vor Lachen. Genau das liebe ich so: Die Deutschen kommen nach zwei EM-Blamagen (2000, 2004) aus der Vorrunde und direkt ins Finale, wo sie gegen sackstarke Spanier verlieren. Und natürlich hatten einige Deutsche einen schlechten Tag und vor allem Ballack wirkte arg blass, aber das ist einfach so schlecht. Natürlich will man Tag ein, Tag aus nur tollen Fußball sehen, aber das gibt es einfach nicht. Herrlich, hat mir den Morgen gerettet. Geballter Fußballsachverstand at its best.

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