Monat: Juni 2018

#37 – Pacific Rim: Uprising

2013 lief Pacific Rim in den Kinos, mit riesigen Robotern und nicht minder großen Monstern, die sich gegenseitig auf die Zwölf hauen. Das war alles in allem ein Riesenspaß. Knapp fünf Jahre später kommt der zweite Teil in die Kinos, der von der Handlung her zehn Jahre nach Teil eins angesiedelt ist. Die Hauptfigur ist Jake Pentecost, Sohn von Stacker Pentecost, der in Teil eins starb und seitdem als Held gefeiert wird. Jake schlägt sich mit Diebstählen und Tricksereien durchs Leben, nachdem er ehemals selbst einen so genannten Jaeger gesteuert hatte. Bei einem seiner Auftragsdiebstähle wird er gefasst und vor die Wahl gestellt, entweder wieder ins Jaeger-Programm einzusteigen oder in den Knast zu gehen.

Jake wird zum Ausbilder neuer Jaeger-Piloten und just dann versuchen die Kaiju (die Monster) erneut die Erde anzugreifen und per Terraforming das Leben auf der Erde auszulöschen, um die Lebensbedingungen auf die eigenen Vorlieben anzupassen. Nun müssen sich Jake und Jaeger-Rekruten der Gefahr stellen und den Angriff abwehren. Der Film ist ganz spaßig und die Kämpfe zwischen Jaeger und Kaijus ist schon sehr hübsch anzuschauen, aber am Ende bleibt nicht viel hängen, weil der Film dann doch altbekannten Mustern folgt.

Fazit: 3/5 Scrapper

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#36 – Tomb Raider

Nachdem die Videospiel-Reihe einen erfolgreichen Reboot hinter sich hat, war es nur eine Frage der Zeit, bis die neue Version von Lara Croft auch auf die große Leinwand kommt. Die bisherigen beiden Games konnten mich überzeugen, daher war ich gespannt, wie sich die neue Lara im Film schlägt. Lara schlägt sich in London u.a. als Fahrradkurier durch, obwohl Ihr seit dem Verschwinden Ihres Vaters die von ihm geleitete Firma zusteht. Lara glaubt, dass Ihr Vater noch irgendwo ist. Sie stößt auf Aufzeichnungen Ihres alten Herren, der sich vor seinem Verschwinden mit dem sagenumwobenen Grab der Königin Himiko auf der Insel Yamatai beschäftigt hatte. Sie beschließt, der Spur zu folgen.

Tatsächlich findet Lara mit Hilfe des Kapitäns Lu Ren die Insel Yamatai, muss dort aber feststellen, dass die Geheimorganisation Trinity vor Ort ist und ebenfalls nach Himikos Grab sucht. Dabei nimmt Trinity keine Rücksicht auf Verluste. Und dann findet Lara tatsächlich Ihren verschollenen Vater auf Yamatai, der sich dort seit Jahren versteckt hält. Trinity kann Lara und Ihren Vater gefangen nehmen und zwingen die beiden, bei der Suche nach Himikos Grab zu „helfen“. Es ist ein okayer Actionfilm, der – in meinen Augen – noch ein wenig mehr Zeit auf die Erkundung des Grabes und dem Puzzlen im Labyrinth von Himikos Grab hätte verwenden können.

Fazit: 3/5 Pfeilen

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#35 – Death Wish

Death Wish ist ein Remake des 1974 erschienen Films mit Charles Bronson (auf deutsch: Ein Mann sieht rot). Paul Kersey ist erfolgreicher Arzt und lebt mit seiner Frau in einem repräsentativen Vorort von Chicago. Nach einem Familienessen dringen Einbrecher in das Haus der Kerseys ein (Paul muss zu einem Notfall in die Klinik und ist nicht vor Ort), töten Pauls Frau und verletzen seine Tochter schwer. Paul lehnt Waffen und Gewalt ab, fühlt sich aber von der Polizei bei der Aufklärung des Verbrechens im Stich gelassen und beginnt, Selbstjustiz zu üben. Dabei geht er nicht sonderlich zimperlich vor.

Bei seinen Hinrichtungen trägt Paul einen Kapuzenpulli und wird so nicht erkannt. Die Öffentlichkeit nennt ihn den Sensenmann und mittels Radio-Einspielungen wird die Frage diskutiert, ob der Sensenmann jetzt ein Held oder einfach nur ein durchgeknallter Killer ist. Paul weckt mit seinen Taten das Interesse der Polizei, die ihn dingfest machen möchte. Am Ende kann Paul alle am Einbruch beteiligten Verbrecher töten und die am Tatort eintreffende Polizei ahnt zwar, dass Paul der Sensenmann ist, lässt ihn aber laufen, da sie mit seinen Taten sympathisiert.

Death Wish ist ein außerordentlich dummer Film, der Selbstjustiz glorifiziert und dabei keinerlei wirklichen Fragen stellt. Dazu wirkt er einfach nur hingerotzt, was sicherlich auch an Bruce Willis liegt, der ja nun wahrlich kein Charakterdarsteller ist, aber hier einfach seine Rolle abspult.

Fazit: 1/5 Hoodies

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