Monat: März 2019

#60 – Alita: Battle Angel

Alita ist die Realverfilmung eines Mangas. Alita spielt im Jahr 2563 und nach einem alles vernichtenden Krieg ca. 300 Jahre vorher ist die Welt in der Post-Apokalypse angekommen. Um die letzte Himmelstadt Zalem hat sich am Boden Iron City ausgebreitet, wo die Menschen Zuflucht suchen. Auf der Müllkippe Zalems, die sich im Herzen von Iron City befindet, entdeckt der Wissenschaftler Dr. Dyson Ido die Überreste eines Cyborgs. Er gibt dem Cyborg einen neuen Körper und einen Namen: Alita. Alita kann sich nicht an ihre eigene Vergangenheit erinnern. Doch schon bald wird klar, dass Alita mehr als nur ein gewöhnlicher Cyborg ist.

Alita ist ein gut gemachter Film, der auch Spaß macht. Die Entscheidung, Alita so riesige Augen zu verpassen, fand ich irritierend, aber sei es drum. Viel mehr hat mich gestört, dass der Film es irgendwie vergisst, die offensichtlichen Frage zu stellen: nämlich die nach dem Verhältnis von Mensch und Maschine. Was ist ein Cyborg mit einem menschlichen Gehirn und einem künstlichen Körper. Stattdessen kommt hier wieder der übliche Love Interest-Schmonz ins Spiel, den ich persönlich völlig lame finde. Das Ende des Films lässt vermuten, dass ein kommerzieller Erfolg auch einen zweiten Teil nach sich ziehen wird.

Fazit: 3,5/5 Motorballs

Hier findest Du eine Übersicht aller ProjectUnlimited-Filme

#59 – Aquaman

Der einzig halbwegs brauchbare Lichtblick in einem miesen Clusterfuck, der Justice League nun einmal war, war Aquaman (neben Wonder Woman). Da hat es auch nicht verwundert, dass DC sich dazu entschloss, einen eigenen Film mit dem Herrn der Meere auf den Markt zu werfen. Ich hatte da schon Bock drauf und zu Beginn macht Aquaman auch richtig Spaß. Ein großer Pluspunkt am Anfang des Films ist die Selbstironie, die in den Sprüchen rüberkommt. Am besten ist in diesem Zusammenhang die Szene in der Kneipe, wo es Aquaman mit einer Gruppe Bikern zu tun bekommt.

Doch mit fortschreitender Dauer des Films tritt der angenehme Humor zunehmend in den Hintergrund und macht Platz für den guten alten Pathos. Das steht dem Film deutlich weniger gut und wird auch durch die zum Teil sehr ansehnlichen Szenen nicht wieder wett gemacht. Auch dieser Film hinterlässt den Eindruck, hier hätte mehr drin sein können, vor allem mit weniger Pathos.

Fazit: 2,5/5 Dreizacke

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#58 – Glass

Glass ist nach „Unbreakable“ und „Split“ der dritte Teil der Eastrail 177-Trilogie von M. Night Shyamalan. Nachdem in „Unbreakable“ David Dunn/Elijah Glass vorgestellt wurden und in „Split“ Kevin Wendell Crumb, bringt Glass nun alle drei zusammen. Zu Beginn des Films versucht Dunn vier Cheerleader aus den Fängen ihres Entführers zu befreien. Der Entführer ist Crumb, auch bekannt als „Die Horde“. Dunn und Crumb liefern sich einen Kampf, der am Ende von der Polizei unterbrochen wird, welche die beiden festsetzt und in eine Klinik für psychisch kranke Straftäter bringt. Unter der Leitung von Dr. Staple sollen Crumb, Dunn und Glass davon überzeugt werden, dass ihre vermeintlichen Superkräfte nur Einbildung sind und sie keine Helden, sondern ganz gewöhnliche Menschen, die unter Größenwahn leiden.

Aufgrund von mehreren Versuchen, aus der Klinik zu fliehen, wird Glass mit starken Medikamenten sediert und vegetiert vor sich hin. Zumindest ist es das, was er das Klinikpersonal glauben lässt. In Wirklichkeit arbeitet er daran, sich mit Crumb zu verbünden und die Klinik hinter sich zu lassen, um einen ultimativen Showdown zwischen Crumb und Dunn vor laufenden Fernsehkameras zu inszenieren und der Welt zu zeigen, dass Superhelden real sind. Bis hierhin ist der Film eigentlich ganz solide. Es ist zwar etwas komisch, dass Shyamalan so viel Zeit darauf verwendet, um die Superhelden in Zweifel zu ziehen, die er in den beiden vorangegangenen Filmen mühsam etabliert hat, aber sei es drum. Doch dann zieht der Film in den letzten 30 Minuten zwei große Plot Twists ab, die beide dann doch des Guten etwas zu viel sind und beim x-ten Shyamalan-Film auch ein wenig abgenutzt daher kommen.  Am Ende ist es dann noch ein allenfalls mittelmäßiger Film.

Fazit: 2,5/5 Überwachungskameras

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