Schlagwort: Bruce Willis

#58 – Glass

Glass ist nach „Unbreakable“ und „Split“ der dritte Teil der Eastrail 177-Trilogie von M. Night Shyamalan. Nachdem in „Unbreakable“ David Dunn/Elijah Glass vorgestellt wurden und in „Split“ Kevin Wendell Crumb, bringt Glass nun alle drei zusammen. Zu Beginn des Films versucht Dunn vier Cheerleader aus den Fängen ihres Entführers zu befreien. Der Entführer ist Crumb, auch bekannt als „Die Horde“. Dunn und Crumb liefern sich einen Kampf, der am Ende von der Polizei unterbrochen wird, welche die beiden festsetzt und in eine Klinik für psychisch kranke Straftäter bringt. Unter der Leitung von Dr. Staple sollen Crumb, Dunn und Glass davon überzeugt werden, dass ihre vermeintlichen Superkräfte nur Einbildung sind und sie keine Helden, sondern ganz gewöhnliche Menschen, die unter Größenwahn leiden.

Aufgrund von mehreren Versuchen, aus der Klinik zu fliehen, wird Glass mit starken Medikamenten sediert und vegetiert vor sich hin. Zumindest ist es das, was er das Klinikpersonal glauben lässt. In Wirklichkeit arbeitet er daran, sich mit Crumb zu verbünden und die Klinik hinter sich zu lassen, um einen ultimativen Showdown zwischen Crumb und Dunn vor laufenden Fernsehkameras zu inszenieren und der Welt zu zeigen, dass Superhelden real sind. Bis hierhin ist der Film eigentlich ganz solide. Es ist zwar etwas komisch, dass Shyamalan so viel Zeit darauf verwendet, um die Superhelden in Zweifel zu ziehen, die er in den beiden vorangegangenen Filmen mühsam etabliert hat, aber sei es drum. Doch dann zieht der Film in den letzten 30 Minuten zwei große Plot Twists ab, die beide dann doch des Guten etwas zu viel sind und beim x-ten Shyamalan-Film auch ein wenig abgenutzt daher kommen.  Am Ende ist es dann noch ein allenfalls mittelmäßiger Film.

Fazit: 2,5/5 Überwachungskameras

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#35 – Death Wish

Death Wish ist ein Remake des 1974 erschienen Films mit Charles Bronson (auf deutsch: Ein Mann sieht rot). Paul Kersey ist erfolgreicher Arzt und lebt mit seiner Frau in einem repräsentativen Vorort von Chicago. Nach einem Familienessen dringen Einbrecher in das Haus der Kerseys ein (Paul muss zu einem Notfall in die Klinik und ist nicht vor Ort), töten Pauls Frau und verletzen seine Tochter schwer. Paul lehnt Waffen und Gewalt ab, fühlt sich aber von der Polizei bei der Aufklärung des Verbrechens im Stich gelassen und beginnt, Selbstjustiz zu üben. Dabei geht er nicht sonderlich zimperlich vor.

Bei seinen Hinrichtungen trägt Paul einen Kapuzenpulli und wird so nicht erkannt. Die Öffentlichkeit nennt ihn den Sensenmann und mittels Radio-Einspielungen wird die Frage diskutiert, ob der Sensenmann jetzt ein Held oder einfach nur ein durchgeknallter Killer ist. Paul weckt mit seinen Taten das Interesse der Polizei, die ihn dingfest machen möchte. Am Ende kann Paul alle am Einbruch beteiligten Verbrecher töten und die am Tatort eintreffende Polizei ahnt zwar, dass Paul der Sensenmann ist, lässt ihn aber laufen, da sie mit seinen Taten sympathisiert.

Death Wish ist ein außerordentlich dummer Film, der Selbstjustiz glorifiziert und dabei keinerlei wirklichen Fragen stellt. Dazu wirkt er einfach nur hingerotzt, was sicherlich auch an Bruce Willis liegt, der ja nun wahrlich kein Charakterdarsteller ist, aber hier einfach seine Rolle abspult.

Fazit: 1/5 Hoodies

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