Habe in den letzten Tagen das Buch „Die Google-Falle“ gelesen. Der Autor Gerald Reischl behauptet, damit das erste kritische Buch zu Google vorgelegt zu haben. Nun weiß ich aber aus persönlicher Lebenserfahrung, dass es nicht immer angebracht ist, laut „Erster“ zu rufen. Manchmal gibt man der Sache ein bißchen mehr Zeit. Außerdem ist die Behauptung so nicht ganz zu halten, gibt es doch die Aufsatzsammlung „Die Macht der Suchmaschinen„, die sich schon im letzten Jahr kritisch mit Google und Suchmaschinen allgemein auseinandergesetzt hat.

Für Leser, die sich mit Google noch nicht auf diese Weise auseinandergesetzt haben, offeriert das Buch durchaus einen Einblick darin, dass nicht alles Gold ist, was in der Kostenlos-Welt der Suchmaschine glänzt. Die Datensammel-Wut der Googlianer steht dabei im Mittelpunkt der Kritik. Zurecht, wie ich finde, denn wenn man besonders viele Dienste von Google verwendet und dies dann noch mit einem Google-Account (z.B. für Googlemail oder ähnlichem verbindet), ist die Menge an Dingen, die sie über einen erfahren können, riesig. Dennoch fand ich persönlich das Buch ein bißchen lahm, da ich das meiste schon wusste. Es gibt aber auch einige Punkte, die kritisiere:

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