Schlagwort: Star Wars

#42 – Solo: A Star Wars Story

Nach Rogue One nun als ein weiterer Spin Off aus dem Star Wars-Universum. Diesmal die Hintergrundgeschichte zu Han Solo. Dabei ist der Film gar nicht mal schlecht, aber die Frage ist: warum gibt es ihn überhaupt? Er erklärt, woher Han seinen Namen hat, wie er Chewbacca traf und auch, was hinter dem sagenumwobenen Kessel Run steckt.

Die Frage ist nur, ob dafür ein mehr als zweistündiger Film notwendig ist, zumal Han in der Original-Trilogie auch ohne dieses Wissen perfekt funktioniert hat. So bleibt das Gefühl, dass Disney seine Cash Cow halt bis zum letzten melken möchte. Was, laut Einspielergebnis, offensichtlich nicht funktioniert hat. Weil der Film dem SW-Universum nicht viel hinzufügt und zudem die zeitliche Nähe zu Episode VIII einfach zu groß war. So sollen vorhandene Pläne zu Boba Fett und Obi Wan-Spin Offs wieder in der Schublade gelandet sein. Gut so!

Fazit: 3/5 Sabacc-Karten

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#29 – Star Wars: The Last Jedi

Spoilers ahead! You have been warned…

Ich muss an dieser Stelle gestehen, dass der Star Wars mich zunehmend kalt lässt. Der Hype vor Episode VII war grenzenlos, doch mich persönlich hat der Film eher enttäuscht, auch weil er wie eine Upcycling-Version von „A New Hope“ wirkte. Sehr viele Bilder und Szenen stammten gefühlt direkt aus Episode IV. Rogue One war hingegen eine positive Überraschung für mich, auch wenn die eigentliche Geschichte für das Star Wars-Universum nicht wirklich von Belang war. Nun also Episode VIII.

Schon im Vorfeld hatte ich insgesamt das Gefühl, dass der Hype in den Medien und bei den Fans nicht so riesig war. Klar, der dritte Film innerhalb von zwei Jahren, dazu die Ankündigung einer Han Solo-Trilogie, es ist ja nicht so, dass die Franchise nicht eh schon omnipräsent ist. Dabei ist es auch auf keinen Fall ein schlechter Film, aber irgendwie hat er mich nicht so richtig packen können. Was man The Last Jedi hoch anrechnen muss ist der Umstand, dass man diesmal auf ein allzu offensichtliches Recycling von Szenen und Motiven verzichtet hat. Aber was mir bspw. nicht gefallen hat, ist der Teil der Story auf Canto Bight, der meiner Meinung nach völlig unnötig war und den man getrost hätte sein lassen können. Das Poe Dameron ein Hitzkopf ist, der erst ballert und dann evtl. denkt, dafür brauchte es diese Nebenhandlung inkl. moralischer Erklärungen nicht.

thelastjedi

Am meisten Probleme habe ich mit Kylo Ren aka Ben Solo oder für mich Emo-Kylo. Ich habe schon so viel Positives über ihn gelesen, über seine großartige innere Zerrissenheit, die ihn zu einem tollen Bösewicht macht. Ich finde ihn einfach nur langweilig mit seinem jammernden Gesichtsausdruck, der die inneren Konflikte zur Schau stellen soll. Hat für mich was von Frodo aus dem Herrn der Ringe, der am Ende drei Gesichtsausdrücke auf Lager hatte. Auch während der abschließenden Schlacht wirkt der neue Oberste Anführer wie ein Kind im Porzellanladen. Klar, er ist vom Hass verblendet, aber wirkt halt auch ein bisschen arg dumm. Nach dem Film hatte ich das Gefühl, dass ich raus bin aus dem SW-Hype. Es war kein schlechter Film, aber irgendwie packt mich das SW-Universum einfach nicht mehr so wie früher.

Fazit: 3/5 Porgs

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