Kategorie: me is playing (Seite 2 von 3)

Call me Lars Ulrich!

Drummer

Here we go again…

Die Innenminister der 16 Bundesländer haben sich auf der kürzlich stattgefundenen Innenministerkonferenz für ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot von so genannten Killerspeielen ausgesprochen. Nun bleibt abzuwarten, was tatsächlich aus dieser Verbotsforderung wird. Aber es war ja auch schon verdächtig ruhig geworden in dieser Hinsicht. Aber gut, das Waffenrecht wurde auch nur äußerst halbherzig verändert. Hier findet sich jedoch eine nicht zu unterschätzende Lobby aus Schützen und Jägern. Mit denen will man es sich ja auch nicht verscherzen.

Am 05.06. fand in Karlsruhe eine Demo gegen die Absage eine E-Sport-Turniers statt, bei der knall 400 Teilnehmer demonstrierten. Anbei ein kleines Video.

Gaming in the cloud?

Cloud Computing ist schon seit längerem ein heißer Trend in der IT-Szene. Vereinfacht gesagt beinhaltet das Konzept die Idee, dass der Anwender nicht mehr selbst über teure Programme und Hardware verfügen muss. Diese werden in die Rechnerwolke (Computer Cloud) ausgelagert und sind über das Internet abrufbar. Ein Beispiel sind z.B. die Google Docs, eine Dienstleistung von unser aller Lieblings-Suchmaschine. Hier finden sich Textbearbeitungs- und Tabellenkalkulationsanwendungen, die nicht mehr auf dem eigenen Rechner installiert werden müssen. Man braucht nur ein Gerät, mit dem man auf das Internet zugreifen kann. Dies kann ein Netbook oder auch ein Handy (zumindest theoretisch) sein.

Nun also kommt von der Firma OnLive, die ihr Modell für Cloud Gaming vorstellt. Das Prinzip ist einfach: Die Spiele laufen auf den Rechnern von OnLive. Die Bilder werden dann über das Internet an den Spieler geschickt, dessen Eingaben per Controller wieder an den Rechner von OnLive übertragen werden. Damit werden teure Investitionen in PC-Hardware oder Konsolen überflüssig und das würde den Gamesmarkt sicherlich revolutionieren. Bisher steht noch nicht fest, wie teuer das Ganze dann am Ende wird und vor allem stellt sich die Frage, ob das dann auch reibungslos läuft. In den USA wird auf der Firmenwebsite zum Beta-Test eingeladen. Kann also noch dauern, bis das dann wirklich der breiten Öffentlichkeit zugeführt wird. Spannend ist die Idee allemal. Hier gibt es noch mehr Infos dazu.

Oh, nein

Nun ist es also offiziell: Die lebende Leiche, auch bekannt als Michael Jackson geht wieder auf Tour. Ein Traum. Die arme Sau, die nach jedem Song die Einzelteile des ehemaligen „King of Pop“ von der Bühne fegen muss, um sie dann wieder mit Sekundenkleber an die richtige Stelle zu pappen.

Ansonsten komme ich bei FIFA 09 online einfach nicht klar. Von genau 100 Spielen habe ich gerade einmal 32 gewonnen. Hatte gedacht, da würde mal eine Form von Lernen einsetzen, aber letztlich mache ich immer noch die gleichen Fehler wie am Anfang. Langweilig finde ich, dass irgendwie alle Welt immer nur mit ManU, Barca oder Chelsea spielen will. Total einfallsreich. Und die kleinen miesen P****l, die immer abbrechen, wenn man mal 2:0 führt, gehen mir auch voll auf den Sack. Positiv stimmt mich, dass ich eigentlich nur selten wirklich auf die Fresse bekomme, sondern die Spiele meistens offen gestalten kann. Gut, bis ich dann den entscheidenden Fehler mache.

Gestern bin ich Onkel geworden. Meine Halbschwester Hayley aus England hat eine kleine Tochter zur Welt gebracht. Sehr schön. Noch ein Grund mehr, sich alt zu fühlen. Ab wann kann man bitte einen Zivi beantragen? Ich würde gerne einen haben wollen. Neben dem Guitar Hero Metallica. :-p

Ansonsten setze ich hiermit einen Notruf ab! Ich MUSS gerade Germany’s Next Topmodel gucken. Hilfe!!! Kann mal bitte jemand PETA anschreiben. *seufz*

Aua, aua, aua!

Vor ein paar Tagen habe ich mich ja noch darüber aufgeregt, dass bei Rennspielen der lokale Multiplayer fehlt. Nun habe ich mir mal ein 3-monatiges Abo für den Xbox Live Service besorgt, um mal ein bißchen online zu zocken. Meine Waffe der Wahl war FIFA 09. Nachmittags in einer Lernpause gab es die ersten beiden Duelle. Eine knappe und eine deutliche Niederlage setzte es am Ende. Abends konnte ich nicht schlafen, weil ich über den Tag verteilt zu viel Koffein zu mir genommen hatte und quasi im Bett stand, so aufgedreht war ich. Also, rüber ins Schlafzimmer, wieder eine Runde zocken. Unter anderem geriet ich dann an einen Typen, der mit Aston Villa spielte und dann gab es eine Lehrstunde vom Feinsten. 8:0 wurde ich vernichtet. Der hat die Dinger dann auch mal aus 20 Metern mit dem Außenrist reingenagelt. Nach dem Spiel habe ich dann aus Versehen „Revanche“ ausgewählt und da durfte ich nochmal gegen ihn antreten. Ich konnte mich aber steigern und kriegte nur ein 6:0 eingeschenkt. Der muss sich auch gedacht haben, dass ich nicht ganz dicht bin. Hihi. Danach dann hätte ich fast meinen ersten Sieg eingefahren. Werder gegen Milan (also die Uefa-Cup Paarung in ein paar Wochen) und ich schieße die Grün-Weißen 2:0 in Front. Aber dann spiele ich hinten genau wie die Bremer und es steht 2:2. Das Spiel muss in die Verlängerung und ins Elfmeterschießen, wo ich dann verkacke. Grrr!! Melde mich dann, wenn ich mein erstes Match gewonnen habe. Also, in ca. 3 Jahren.

100% Indy

Ich muss euch mal ein bißchen mit völlig alberner Selbstbeweihräucherung nerven. Vor ein paar Tagen habe ich Lego Indiana Jones zu 100% abgeschlossen. Alles gemacht, gefunden und getan. Und es war ein Mordsspass. Wie schon bei Lego Star Wars hat es einfach nur gebockt. Eigentlich sind die Spiele relativ einfach, aber bieten noch genug Herausforderung, dass man gut vorankommt ohne völlig unterfordert zu sein. Es entsteht dabei ein richtig nettes Flow-Gefühl. Tja, jetzt kommt demnächst Lego Batman vielleicht mal dran. Mal schauen.

Ansonsten waren wir am Samstag im Kino und haben Madagascar 2 gesehen. Ich war angenehm überrascht über den Film, der richtig kurzweilig war. Eigentlich hatte ich ein bißchen befürchtet, dass im Trailer wieder alle richtig guten Gags schon verbraten wurden. Vor allem die Pinguine waren ein Knaller. Auch die Wahl der Fanta 4 für die deutsche Synchronisation finde ich richtig gut.

Mist, verdammter…

Seit gestern ist meine geliebte Xbox 360 im Eimer. Es fing schon am Freitag an, dass das Bild beim Zocken sehr gelb wurde. Nach einem Neustart war dann alles wieder im Lot. Später am abend habe ich 360 noch einmal eingeschaltet, doch da kam dann mal gar nix mehr auf dem Bildschirm. Man kann den Ton noch hören und ganz offensichtlich scheint alles in Ordnung, bis auf das fehlende Bild. Auch an den anderen Anschlüssen des Fernsehers konnte ich kein Bild bekommen und jetzt gibt es noch zwei Möglichkeiten: entweder das Kabel ist im Eimer (glaube ich eher nicht, aber ist die bessere Alternative) oder die GPU ist im Arsch. Dann müsste ich das Ding einschicken und selbst die Reparatur löhnen. Garantie ist nicht mehr, da die Box schon knapp 3 Jahre alt. Das ist schon das zweite Mal, dass mir das Ding den Dienst verweigert. Vor ziemlich genau zwei Jahren ereilte mich der Ring of Death. Das ist doch alles scheiße. Hatte ich noch nie, dass mir eine Konsole kaputt geht und vor allem nicht zweimal. Aber hey, ist alles in Ordnung. Wer behauptet, Microsoft hätte in dem Bereich Hardwaredefekte Probleme mit der 360, der lügt.

Been there, done that

So, jetzt bin ich mit GTA IV durch. Hat lange gedauert, aber nu ist die Story am Ende. Ich habe jetzt ca. 76% des Spiels durch, aber die Missionen der Story sind fertig und mal schauen, ob ich noch Lust habe, die 100% des Spiels voll zu machen.

Bei Erscheinen des Spiels Ende April überschlug sich die Fachpresse mit Lob und händigte reihenweise Bestnoten aus. Nach dem Durchzocken muss ich sagen: Völlig zu recht. Bisher habe ich noch kein Spiel gesehen, dass mir so eine lebendige Spielwelt präsentiert hat. Man hat stellenweise das Gefühl, sich in einer realen Stadt zu bewegen. Natürlich gibt es noch immer Limitationen, wie z.B. die Tatsache, dass man nicht alle Gebäude betreten kann oder nicht mit allen Personen, die umherlaufen interagieren kann. Und sicherlich gibt es Spiele, die grafisch besser sind. Dennoch bietet dieses Spiel die bisher beste Repräsentation der echten Welt.

Was mich ein bißchen während des Spielens gestört hat, war zum einen die soziale Komponente des Spiels. Man lernt im Laufe des Spiels einige Freunde kennen, mit denen man etwas unternehmen kann. Oft rufen die einen genau dann an, wenn man gerade auf dem Weg zu einem Auftrag ist oder mitten in der Mission steckt. Lehnt man ein Treffen ab, sind die Freunde beleidigt. Zwar hat es keine direkten Auswirkungen auf das Spiel, wenn man seine sozialen Kontakte versauern lässt, aber irgendwie hat man doch ein schlechtes Gewissen. Den Versuch der Macher von Rockstar North, dem Spiel eine moralische Komponente zu geben, ist eher mäßig gelungen. Die Hauptfigur, Niko Bellic, kommt aus dem ehemaligen Jugoslawien und hat den Bürgerkrieg am eigenen Leib erfahren. Immer wieder wird angedeutet, dass ihn die Ereignisse von damals belasten. Zudem ist Niko auf der Suche nach einem Verräter, der am Tod von Nikos Jugendfreunden schuld ist, die in einem Hinterhalt ums Leben kamen. Trotz dieses Hintergrunds hat Niko keine Probleme damit, für den Chef der Russenmafia jemanden ohne konkreten Grund umzubringen. Niko versucht zwar, seinen Auftraggeber umzustimmen, aber am Ende tut er es doch. Die Spieleentwickler die Aufträge immer so zu legitimieren, dass der Protagonist keine Wahl hat: Sei es, dass man für die Russenmafia arbeitet, die den eigenen Cousin bedroht und dessen Schulden man abbezahlen muss oder sei es, dass man für die Polizei arbeitet, die einem droht, belastendes Material an die Staatsanwaltschaft weiterzuleiten. Am Ende erledigt man einfach die Aufträge. Hier hätte man noch mehr rausholen können, um die ausweglose Situation noch weiter darzustellen. So wirkt es etwas unausgegoren.

Aber ich will mich hier nicht so sehr in die Kritik reinsteigern, denn ich hatte viel Spaß mit dem Spiel und kann es jedem nur empfehlen.

Verpackungs-Irrsinn

Neulich haben wir uns bei Amazon für Guitar Hero II eine zweite Gitarre bestellt. Die kam auch prompt. Ich habe nix gegen großzügige Verpackung, aber der Controller verlor sich ein bißchen in dem Riesenkarton. Aber seht selbst:

Rock Band

Rock Band ist ein Musikspiel wie Guitar Hero. Der Unterschied ist, dass man bei Rock Band eine komplette Band nachspielen kann. Gesang, Gitarre, Schlagzeug und Bass. Das Ganze kommt dann auch in einem entsprechend großen Karton daher und nimmt viel Platz weg. Doch der Hersteller von Rock Band, die Firma Harmonix, scheint die europäischen Gamer gepflegt verarschen zu wollen. In den USA ist das Spiel schon seit längerem erhältlich und wird dort zu einem Preis von 170 Euro (Instrumente inklusive) angeboten. Hierzulande kostet Rock Band 170 Euro, doch das ist der Preis nur für die Instrumente und für das komplette Bundle mit Spiel soll man 240 Euro berappen. Ich glaub, mein Hamster bohnert. Man ist es ja als europäischer Gamer ja schon gewöhnt, dass Spiele, die in den Staaten 60 Dollar kosten, hier für 60 Euro vertickt werden. Vor allem bei dem momentanen Umrechnungskurs ein Witz.

Aber 240 Euro statt 170 Dollar? Bin ich einfach nur dämlich, oder ist das nur dreiste Abzocke? Der Hersteller Harmonix rechtfertigt sich mit der Tatsache, dass die Preise in den USA ohne Mehrwertsteuer ausgewiesen werden, da die Mwst von Bundesstaat zu Bundesstaat unterschiedlich ausfällt. Klare Sache. Rechnen wir mal nach. 170 Dollar sind nach dem heutigen Umrechnungskurs (1 Dollar ist 0,633 Euro wert) gerade einmal knappe 108 Euro. Wenn man da dann noch pauschal 20% als Mehrwertsteuer drauf haut, kommt man auf ca. 130 Euro. Woher kommt jetzt die Diskrepanz? Ist das Plastik teurer geworden? Verschlingt der Transport soviel Geld? Oder ist das einfach nur Verarsche?

Ich wollte mir das Spiel zwar nicht kaufen, aber es ist ein guter Beweis dafür, wie gerade europäische Gamer abgezockt werden. Eine Wii, eine PS3 oder eine 360 haben in Nordamerika oder in Europa die gleiche Zahl auf dem Preisschild stehen. Aber da der Dollar gegenüber dem Euro abstinkt, muss man als europäischer Gamer real mehr Geld auf den Tisch legen. Und dazu noch länger auf neue Konsolensysteme oder Spiele warten, da die Entwickler lieber erstmal die Kunden in Übersee bedient.

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