Literaturverfilmungen

Gestern abend war Videoabend angesagt. Und da haben wir uns zwei Literaturverfilmungen reingefahren.

Als erstes gab es „Die Stadt der Blinden“ nach einem Roman von Nobelpreisträger Jose Saramago. Das Buch habe ich schon vor ein paar Jahren gelesen und war sowohl von Stil und Geschichte begeistert. Der Film kann mit dem Buch nicht ganz mithalten. Was mir vor allem fehlt, ist die Stimmung aus dem Buch. Vor allem die Szenen, in denen die Blinden in einem alten Krankenhaus interniert werden, sind nicht so eindrucksvoll wie ich sie aus dem Buch in Erinnerung hatte. Auch stieß die Idee, den Film überwiegend in weißen und grauen Farbtönen zu halten, bei mir nicht auf allzu viel Gegenliebe. Irgendwie passte das nicht zu der Geschichte, auch wenn die Blinden von einer „weißen Blindheit“ befallen sind. Wirklich schlecht ist er nicht, aber auch kein wirklicher Kracher.

Der zweite Film war „Fleisch ist mein Gemüse“ nach dem epischen Buch von Heinz Strunk. Auch der Film war eher mittelmäßig. Irgendwie fehlte mir das lakonische aus den Beschreibungen von Strunk, die mich beim Lesen des Buchs immer wieder zum Lachen gebracht haben. Weiß auch nicht, da waren zwar ein paar Lacher dabei, aber irgendwie war das nicht so meins. Vor allem das Kaputte der Band „Tiffanys“, bei der der Heinzer mitmuckt, kommt nur am Rande rüber.

Wann wird eigentlich „Feuchtgebiete“ verfilmt?

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Oh boy!

  1. Hehe, wir haben Freitag auch Fleisch ist mein Gemüse geguckt. Im Vergleich zum Buch ne ganze schöne Qual…

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