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#41 -Deadpool 2

Der erste Deadpool-Film ist ein klarer Fall von „Love it or hate it“, bei mir fällt er in die erste Kategorie. Ich habe mich köstlich amüsiert über den derben Humor und die Tatsache, dass sich der Film deutlich weniger ernst nimmt als so manch anderer Superhelden-Film. Entsprechende Vorfreude machte sich nach den ersten Trailern von Deadpool 2 breit.

Schon zu Beginn des Films muss Deadpools Freundin das Zeitliche segnen. Wenige Wochen später versucht Deadpool sich das Leben zu nehmen, was nicht so wirklich klapp und so landet er in der X-Men-Villa, wo er von Colossus hin geschafft wurde. Dort schließt er sich den X-Men an und versucht, Gutes zu tun. Gleich der erste Einsatz geht natürlich schief und so landet Deadpool zusammen mit dem jungen Mutanten Russell in der so genannten Eisbox, einem Gefängnis für Mutanten. Auf einmal taucht Cable aus der Zukunft auf, um Russell zu töten, was Deadpool verhindern kann. Danach liefern sich Deadpool und Cable ein Wettrennen, um Russell zu erreichen. Der eine, um ihn zu töten, der andere, um ihn zu retten. Ich fand den Film richtig geil und habe ihn am Ende sogar zweimal im Kino gesehen.

Fazit: 5/5 Halsbändern

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#40 – Rampage

Rampage ist schon der vierte Film mit The Rock (nach Baywatch, Fast & Furious 8 und Jumanji) im Project Unlimited. Man könnte auch sagen: der Mann ist dick im Geschäft. Rampage ist lose inspiriert durch das 1986 erschienene Videospiel gleichen Namens. The Rock ist Davis Okoye, ein Spezialist für Primaten, der es mit Menschen nicht so hat. Einer seiner Schützlinge, der weiße Gorilla George, kommt mit den Trümmern einer abgestürzten Raumstation in Berührung und fängt daraufhin an, sehr schnell zu wachsen und zeigt sehr aggressives Verhalten.

George macht sich auf den Weg nach Chicago, wohin ihn ein akustisches Signal lockt. Dabei ist er nicht allein, da auch noch ein Wolf und ein Krokodil eine ähnliche Entwicklung durchgemacht haben und nun auf riesige Größe angewachsen sind. Okoye macht sich zusammen mit einer Gentechnikerin auf den Weg, um George zu retten und die Auswirkungen seiner Mutation wieder rückgängig zu machen. Das ist alles so herrlich over the top und völliger Quatsch, aber man fühlt sich gut unterhalten, auch wenn ich den nicht unbedingt noch einmal sehen muss.

Fazit: 3/5 Riesenratten

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#39 – Avengers: Infinity War

Die Vorgeschichte zu Infinity War habe ich ehrlich gesagt verpasst, da ich u.a. Age of Ultron nicht gesehen habe. Aber zum Glück funktioniert der Film auch hervorragend ohne große Vorkenntnisse. Thanos will sich mithilfe der Infinity Steine unendliche Macht sichern und diese dann einsetzen, um das Problem der Überbevölkerung und Ressourcenknappheit im gesamten Universum zu lösen. Dazu möchte er die Hälfte aller fühlenden Wesen auslöschen. Warum er nicht einfach als allmächtiges Wesen die Ressourcen vervielfacht oder die Planeten vergrößert? Man weiß es nicht.

Diesem fiesen Plan steht natürlich die geballte Macht des MCU (Marvel Cinematic Universe) gegenüber. Und so komme sie alle vor: die Avengers, der verstoßene Captain America, Black Panther, die Guardians of the Galaxy, etc., pp. Doch das mit dem Aufhalten klappt nicht so wirklich und am Ende schafft es Thanos, mit seinen Fingern zu schnippen und die Hälfte aller Lebewesen (u.a. auf der Erde auszulöschen). Nun darf spekuliert werden, wie es in Teil zwei weitergeht, der Anfang 2019 in die Kinos kommt.

Fazit: 4/5 Handschuhen

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#38 – Ready Player One

Das Buch „Ready Player One“ von Ernest Cline habe ich damals verschlungen, es war ein geiler Ritt, voll mit Referenzen und Anspielungen auf die Popkultur der 80er. Als ich dann hörte, dass sich Steven Spielberg des Stoffs annehmen würde, um daraus einen Kinofilm zu machen, war ich einigermaßen gehypet.

Im Jahr 2045 lebt ein Großteil der Menschheit in Slum-ähnlichen Siedlungen. So auch Wade Owen Watts, der (wie viele andere) einen Großteil seiner Zeit in der so genannten OASIS verbringt, einer virtuellen Realität, in man sich mit seinen Avataren die Zeit vertreiben kann. Der Schöpfer der OASIS, James Halliday, ist fünf Jahre vor der Handlung des Films verstorben und hat demjenigen, der drei Schlüssel findet und sein im Spiel verstecktes Easter Egg ergattern kann, Reichtum und die Macht über die OASIS versprochen.

Seit fünf Jahren versuchen sich unzählige Spieler der OASIS erfolglos an Hallidays Rätseln. Da Halliday ein Kind der 1980er war, suchen die Spieler immer wieder in seiner Vergangenheit nach Hinweisen, was auch die irrsinnige Zahl an popkulturellen Referenzen in das Jahrzehnt erklärt. Ready Player One ist ein richtig guter Film, der im Vergleich zum Buch zwar auch einiges weglässt, aber dennoch viele Schauwerte hat. Alleine die Schlacht am Ende müsste man mehrfach und in Zeitlupe schauen, um zu gucken, ob man alle dort auftauchenden Avatare erkennen kann (wie bspw. die Soldaten aus Halo, der Gundam oder der Riese aus dem All, um nur ein paar wenige zu nennen).

Fazit: 4/5 Schlüssel

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#37 – Pacific Rim: Uprising

2013 lief Pacific Rim in den Kinos, mit riesigen Robotern und nicht minder großen Monstern, die sich gegenseitig auf die Zwölf hauen. Das war alles in allem ein Riesenspaß. Knapp fünf Jahre später kommt der zweite Teil in die Kinos, der von der Handlung her zehn Jahre nach Teil eins angesiedelt ist. Die Hauptfigur ist Jake Pentecost, Sohn von Stacker Pentecost, der in Teil eins starb und seitdem als Held gefeiert wird. Jake schlägt sich mit Diebstählen und Tricksereien durchs Leben, nachdem er ehemals selbst einen so genannten Jaeger gesteuert hatte. Bei einem seiner Auftragsdiebstähle wird er gefasst und vor die Wahl gestellt, entweder wieder ins Jaeger-Programm einzusteigen oder in den Knast zu gehen.

Jake wird zum Ausbilder neuer Jaeger-Piloten und just dann versuchen die Kaiju (die Monster) erneut die Erde anzugreifen und per Terraforming das Leben auf der Erde auszulöschen, um die Lebensbedingungen auf die eigenen Vorlieben anzupassen. Nun müssen sich Jake und Jaeger-Rekruten der Gefahr stellen und den Angriff abwehren. Der Film ist ganz spaßig und die Kämpfe zwischen Jaeger und Kaijus ist schon sehr hübsch anzuschauen, aber am Ende bleibt nicht viel hängen, weil der Film dann doch altbekannten Mustern folgt.

Fazit: 3/5 Scrapper

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#36 – Tomb Raider

Nachdem die Videospiel-Reihe einen erfolgreichen Reboot hinter sich hat, war es nur eine Frage der Zeit, bis die neue Version von Lara Croft auch auf die große Leinwand kommt. Die bisherigen beiden Games konnten mich überzeugen, daher war ich gespannt, wie sich die neue Lara im Film schlägt. Lara schlägt sich in London u.a. als Fahrradkurier durch, obwohl Ihr seit dem Verschwinden Ihres Vaters die von ihm geleitete Firma zusteht. Lara glaubt, dass Ihr Vater noch irgendwo ist. Sie stößt auf Aufzeichnungen Ihres alten Herren, der sich vor seinem Verschwinden mit dem sagenumwobenen Grab der Königin Himiko auf der Insel Yamatai beschäftigt hatte. Sie beschließt, der Spur zu folgen.

Tatsächlich findet Lara mit Hilfe des Kapitäns Lu Ren die Insel Yamatai, muss dort aber feststellen, dass die Geheimorganisation Trinity vor Ort ist und ebenfalls nach Himikos Grab sucht. Dabei nimmt Trinity keine Rücksicht auf Verluste. Und dann findet Lara tatsächlich Ihren verschollenen Vater auf Yamatai, der sich dort seit Jahren versteckt hält. Trinity kann Lara und Ihren Vater gefangen nehmen und zwingen die beiden, bei der Suche nach Himikos Grab zu „helfen“. Es ist ein okayer Actionfilm, der – in meinen Augen – noch ein wenig mehr Zeit auf die Erkundung des Grabes und dem Puzzlen im Labyrinth von Himikos Grab hätte verwenden können.

Fazit: 3/5 Pfeilen

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#35 – Death Wish

Death Wish ist ein Remake des 1974 erschienen Films mit Charles Bronson (auf deutsch: Ein Mann sieht rot). Paul Kersey ist erfolgreicher Arzt und lebt mit seiner Frau in einem repräsentativen Vorort von Chicago. Nach einem Familienessen dringen Einbrecher in das Haus der Kerseys ein (Paul muss zu einem Notfall in die Klinik und ist nicht vor Ort), töten Pauls Frau und verletzen seine Tochter schwer. Paul lehnt Waffen und Gewalt ab, fühlt sich aber von der Polizei bei der Aufklärung des Verbrechens im Stich gelassen und beginnt, Selbstjustiz zu üben. Dabei geht er nicht sonderlich zimperlich vor.

Bei seinen Hinrichtungen trägt Paul einen Kapuzenpulli und wird so nicht erkannt. Die Öffentlichkeit nennt ihn den Sensenmann und mittels Radio-Einspielungen wird die Frage diskutiert, ob der Sensenmann jetzt ein Held oder einfach nur ein durchgeknallter Killer ist. Paul weckt mit seinen Taten das Interesse der Polizei, die ihn dingfest machen möchte. Am Ende kann Paul alle am Einbruch beteiligten Verbrecher töten und die am Tatort eintreffende Polizei ahnt zwar, dass Paul der Sensenmann ist, lässt ihn aber laufen, da sie mit seinen Taten sympathisiert.

Death Wish ist ein außerordentlich dummer Film, der Selbstjustiz glorifiziert und dabei keinerlei wirklichen Fragen stellt. Dazu wirkt er einfach nur hingerotzt, was sicherlich auch an Bruce Willis liegt, der ja nun wahrlich kein Charakterdarsteller ist, aber hier einfach seine Rolle abspult.

Fazit: 1/5 Hoodies

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#34 – Red Sparrow

Jennifer Lawrence spielt Dominika Egorova, eine russische Primaballerina, die sich bei einer Vorstellung schwer verletzt und ihre Ballett-Karriere beenden muss. Ihr Onkel arbeitet für den russischen Geheimdienst und bietet ihr einen Job an, der es ihr ermöglicht, für ihre schwerkranke Mutter zu sorgen. Dominika wird zu einem so genannten Sparrow ausgebildet und lernt, andere Menschen zu verführen und manipulieren, um an ihr Ziel zu gelangen. Sie wird auf einen CIA-Agenten angesetzt, um an dessen Informanten in Russland zu kommen.

redsparrow

Dabei entfaltet sich eine Agenten-Story, die auch aus den 60ern hätte stammen können. Auf der einen Seite die niederträchtigen Russen, die alles foltern, was sie in ihre Fänge bekommen und die auch kein Problem damit haben, die eigene Familie als Instrument einzusetzen. Die Amerikaner und hier vor allem die oben genannte Zielperson vom CIA sind natürlich ganz anders. Sie kennen moralische Grenzen, wollen nur das Beste für Dominika und sind einfach ein rundum netter Haufen. Die Buchvorlage stammt übrigens aus dem Jahr 2013 und nicht 1963, lässt den Kalten Krieg aber wieder voll aufleben. Nun gut.

Eigentlich ist der Film in seiner Art relativ ruhig, doch werden immer wieder sehr brutale Szenen drunter gemischt. So gibt es eine Szene, wo der CIA-Agent mit einem Hautschälgerät gefoltert oder Dominika wird vom russischen Geheimdienst verhört und dabei ebenfalls gefoltert. Die Szenen passen nicht so richtig zum Rest des Films. Ich fand Red Sparrow nicht wirklich gut, einzig Jennifer Lawrence hat den Film tragen können, aber nicht über die platte Story und die unnötigen Gewaltszenen hinwegtäuschen können.

Fazit: 2/5 Disketten

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#33 – Black Panther

Der Hype um Black Panther war im Vorfeld schon sehr groß. Die Trailer ließen im Vorfeld schon auf einen großartigen Film hoffen. Darüber hinaus bricht der Film gleich mit mehreren Konventionen, angefangen bei der Hauptfigur T’Challa aka Black Panther, dem ersten farbigen Superhelden, den Marvel ins Kino schickt. Dann spielt Black Panther vor allem im Königreich Wakanda, einem isolierten afrikanischen Staat, der möglichst wenig Kontakt zur Außenwelt hält und von den anderen Staaten für einen verarmten Bauernstaat gehalten wird. Tatsächlich ist Wakanda jedoch technologisch hochentwickelt und dem Rest der Welt in der Hinsicht weit enteilt und zudem auch alles andere als arm (aufgrund des seltenen Metalls Vibranium, welches nur in Wakanda vorhanden ist). Jedoch hat man sich dazu entschieden, sich der Außenwelt gegenüber nicht zu öffnen, um mögliche negative Folgen für das eigene Land zu vermeiden. Aber ein sehr spannender Twist der üblichen Darstellung Afrikas als Armenhaus und Ansammlung so genannter „Failed States“, die sich vom Rest der Welt helfen lassen müssen. Noch ein weiterer spannender Punkt: die Frauen haben in Wakanda eine starke Rolle, so ist bspw. die königliche Leibgarde komplett mit Frauen besetzt.

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Der Film folgt eigentlich einem relativ klassischen Superhelden-Plot, dreht sich dabei immer auch um die zentrale Frage, ob die selbstgewählte Isolation Wakandas tatsächlich der „richtige“ Weg ist oder ob man das Wissen und die finanziellen Ressourcen nicht dazu einsetzen sollte, das Leben auch für andere einzusetzen. Was ja auch irgendwie auch eine Analogie auf aktuelle Themen ist, wo bspw. in Europa und den USA nationale Strömungen im Aufwind sind, die sich mehr auf sich besinnen wollen. Am Ende sind diese Aktualität, das Spielen mit klassischen Klischees sowie der hohe Unterhaltungswert die Grundlage für einen richtig, richtig guten Film, den man sich unbedingt anschauen sollte.

Fazit: 5/5 Sneakers

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Ein Jahr Project Unlimited

Vor einem Jahr begann das Project Unlimited mit „The LEGO Batman Movie“ als erstem Film. Im ersten Jahr haben wir insgesamt 31 Filme gesehen, also 2,5 Filme pro Monat. Gar nicht mal so ein schlechter Schnitt, auch wenn vielleicht noch ein paar mehr drin gewesen wären. Aber ich will mich gar nicht beschweren, es soll ja auch immer noch Spaß machen.

Durchschnittlich habe ich die Filme mit 2,9 von 5 bewertet. Also ziemlich genau die Mitte. Dabei konnte mit Blade Runner 2049 nur ein Film die Höchstwertung von 5 Punkten einheimsen. Die Sneak Preview Alles unter Kontrolle bekam dafür ne glatte 0 und vier Filme dürfen sich über ein mickriges Pünktchen „freuen“. Insgesamt haben wir 3812 Minuten Film gesehen und kommen damit auf einen Schnitt von 122 Minuten. Der längste Film war Blade Runner 2049 mit 164 Minuten und der kürzeste war Pitch Perfect 3 mit 93. Und manch anderem hätten ein paar Minuten weniger auch gut zu Gesicht gestanden.

Von den 31 Filmen waren 16 Fortsetzungen oder Teile einer Franchise. Bin mir jetzt nicht so sicher, ob das gut oder schlecht ist. Eigentlich schon ein relativ hoher Anteil, wenn nicht mal die Hälfte neue IPs sind. Criminal Squad war der erste Film, der schon in Jahr 2 von Project Unlimited fällt. Bin gespannt, wie das so läuft.

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