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#62 – Hard Powder

Nels Coxman (Liam Neeson) arbeitet als Schneepflugfahrer in Colorado. Er und seine Familie führen ein ruhiges und beschauliches Leben. Doch dann stirbt plötzlich Sohn Kyle an einer Überdosis Heroin. Der Tod zerreißt die Familie und Nels ist kurz davor, Selbstmord zu begehen als er erfährt, dass sein Sohn kein Junkie war, sondern von einem Drogenkartell getötet wurde. Nun geht Nels auf Konfrontationskurs mit zwei rivalisierenden Drogenbanden und versucht, diese gegeneinander auszuspielen.

Es entspinnt sich ein recht witziger Film, wo Neeson als Normalbürger in den Drogenkrieg zweier Kartelle reingezogen wird. Unterstützt wird er dabei von seinem Bruder, der mal für eines der Kartelle als Schläger tätig war. Der Film ist zwar kein Must-See-Film, aber doch sehr unterhaltsam. Ich dachte zunächst, es handelt sich um einen weiteren Revenge-Porn im Stile der „Taken“-Serie, doch geht es hier durchaus heiterer zu Werke.

Fazit: 3/5 Schneepflüge

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#23 – ES

1988 verschwindet Georgie, der kleine Bruder von Bill, einem Jungen aus dem kleinen Ort Derry, der mit seinen Freunden Richie, Stan und Ed den Club der Verlierer bildet. Bill will nicht wahrhaben, dass Georgie wohlmöglich tot ist und macht sich auf die Suche. Die Handlung des Films beginnt im Juni 1989 und das Quartett erweitert sich um Beverly, Ben und Mike, allesamt auch Außenseiter in Derry. Sie alle verbindet die Tatsache, dass sie dem unheimlichen Clown Pennywise begegnet sind. Die Clique recherchiert und findet heraus, dass Derry alle 27 Jahre von schrecklichen Ereignissen heimgesucht wird und dabei immer hauptsächlich Kinder betroffen sind.

Darüber hinaus merkt die Gruppe, dass die Konfrontationen mit Pennywise sich immer auf die individuellen Ängste beziehen und der Clown für Erwachsene nicht zu sehen ist. Die Kids merken, dass sie gegen Pennywise eine Chance haben, wenn sie zusammenhalten und steigen hinab in Derrys Kanalisation, um den Clown zur Strecke zu bringen.

ES ist sicher eines der bekanntesten Bücher von Stephen King und meiner Meinung nach ist das eine richtig gute Verfilmung der Vorlage. Die Coming-of-Age-Geschichte um den Club der Verlierer macht Spaß und wechselt zwischen Horror-Elementen und komischen Momenten (vor allem Richie tut sich da hervor). Auch Pennywise als Horro-Clown macht eine gute Figur. Nun heißt es dann warten, bis Kapitel 2 verfilmt wird (Kinostart soll im September 2019 sein).

Fazit: 4/5 Luftballons

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#20 – Planet der Affen: Survival

Planet der Affen: Survival ist der dritte Teil des Reboots, der 2011 mit Planet der Affen: Prevolution begann. Ich gestehe, dass ich die beiden Vorgänger nicht gesehen habe, dies ist aber zum Glück nicht notwendig, um den Film zu genießen. Die Vorgeschichte wird in Form von kurzen Texten am Anfang eingeblendet. Was zunächst auffällt: die Affen sind wirklich unglaublich gut gemacht, die Grenze zwischen Animation und Realität verschwimmt hier tatsächlich. Affen und Menschen befinden sich im Krieg, die im Wald lebenden Affen werden von einer Militäreinheit unter Führung des Colonel gejagt. Dabei zeigt der Colonel leicht wahnhafte Züge in seinem Willen, die Affen auszurotten. Anfangs versucht Caesar, der Anführer der Affen noch, dem Colonel eine Friedensangebot zu machen, der dies ausschlägt und im Gegenzug Caesars Frau und seinen ältesten Sohn tötet.

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Während sich die Affen auf den Weg machen, um den Menschen zu entkommen, sinnt Caesar auf Rache und will den Colonel töten. Die Rachsucht wird so übermächtig, dass irgendwann nicht mehr klar ist, wer hier mehr dem Wahnsinn verfallen ist: Caesar oder der Colonel. PdA: Survival ist fast schon ein klassischer Antikriegsfilm, der vor allem das Handeln der beiden Anführer kritisch hinterfragt. Und dabei ist er richtig, richtig gut. Das Ende sowie die Schlußszene sind vielleicht ein bisschen arg symbolisch, aber das tut dem Vergnügen keinen Abbruch.

Fazit: 4/5 Puppen

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#19 – Baby Driver

Ein Film über einen hochtalentierten Fluchtwagenfahrer (Baby), der als der Beste in der Branche gilt? Ich gestehe, die Storyline und der Trailer zum Film haben mich nicht wirklich vom Hocker gerissen. Baby steht bei einem Gangsterboss (Kevin Spacey) tief in der Kreide und arbeitet seine Schulden bei ihm als Fluchtwagenfahrer ab. Einen letzten Auftrag muss Baby noch erfüllen. Wie immer hat er dabei die Kopfhörer seine iPods im Ohr, um das Summen seines Tinnitus zu übertönen.

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Der letzte Auftrag geht glatt über die Bühne, doch natürlich ist er damit noch nicht aus dem Schneider. Er soll bei einem großen Coup dabei sein, der völlig aus dem Ruder läuft. Dabei versucht Baby irgendwie unbeschadet aus der Nummer zu kommen und gleichzeitig seine Flamme Debora zu schützen. Das Ganze ist dabei ein richtig großer Spaß in dem neben den Autos vor allem die Musik eine ganz große Rolle spielt. Der Film hat mich positiv überrascht und den kann ich auf jeden Fall nur wärmstens empfehlen.

Fazit: 4/5 Kassetten

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#18 – Valerian

Ein neuer Film von Luc Besson, noch dazu ein Science-Fiction Film, da war mein Interesse natürlich geweckt. Und auch die Trailer sahen vielversprechend aus. Und der Film ist auch keinesfalls schlecht geworden, man kann ihn durchaus gucken. Aber er ist eben auch nicht richtig gut geworden. Es gibt viel Eye-Candy, die Aliens und Welten sehen cool aus, auch die Stadt der tausend Planeten macht ordentlich was her. Die Probleme fangen in meinen Augen schon mit der Hauptrolle an: Dane DeHaan (der den Valerian mimt) sieht halt aus wie ein Zwölfjähriger und man nimmt ihm nicht so ganz ab, der beste und tougheste Geheimagent der Galaxis zu sein. Auch das ewige Gedisse zwischen Valerian und Laureline wird mit zunehmender Dauer des Films öde.

Darüber kann man aber teils hinweg sehen, doch leider nimmt die Story nie wirklich Fahrt auf und zieht sich an einigen Stellen ziemlich in die Länge. So gibt es einen Auftritt von Rihanna, bei dem ihr Charakter eingeführt wird und man darf Madame dann minutenlang bei ihren Darbietungen zuschauen. Dabei ist schon nach kurzer Zeit klar, was den Charakter so besonders macht. Es hilft auch nicht, dass die Story relativ vorhersehbar ist und es keine überraschenden Wendungen gibt. So wird leider viel Potential verschenkt und die interessanten Ansätze bleiben auf der Strecke.

Fazit: 3/5 Transmutatoren

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#14 – Alien: Covenant

Das Kolonieschiff Covenant ist auf dem Weg zum Planeten Origae-6, um hier eine neue Kolonie zu errichten. Doch nach einem Neutrinosturm muss die Besatzung das Schiff wieder reparieren, um die Reise fortsetzen zu können. Dabei empfangen sie einen Hilferuf von einem fremden Planeten und beschließen sich das einmal genauer anzuschauen. Dies ist natürlich eine ziemlich dumme Idee, denn auf dem Planeten geraten einige Crewmitglieder mit Sporen in Kontakt, die dazu führen, das sich in ihren Körpern außerirdische Lebensformen bilden.

Mitten in dieses Chaos platzt Androide David, den wir schon aus dem Film Prometheus kennen. Er bringt die verbliebene Covenant-Besatzung in seinen Unterschlupf, der sich aber nicht als wirklich sicher herausstellt. Offensichtlich ist David die Einsamkeit der letzten Jahre seit dem Vorgänger-Filmen nicht so gut bekommen und er hat sich die Zeit mit der Züchtung des ikonischen Xenomorph vertrieben. Nach dem pseudo-philosophischen Prometheus ist Covenant wieder ein klassischer Alien-Film, der sehr viele Parallelen zum Ur-Alien aufweist (bspw. die weibliche Heldin). Aber es ist ein guter Film geworden, der Spaß macht.

Fazit: 4/5 Tiefkühl-Embryos

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#13 – King Arthur: Legend of the Sword

Eine Neuverfilmung der Artus-Sage von Guy Ritchie? Da gibt es sicherlich schlechtere Voraussetzungen für einen unterhaltsamen Filmabend. Die Eltern des kleinen Arthur werden getötet und Arthur in einem Bötchen ausgesetzt. Er landet in London in einem Bordell, wo er groß wird und lernt, sich trickreich durchs Leben zu schlagen. Alles soweit unspektakulär, bis Arthur das Schwert Exkalibur aus dem sagenumwobenen Stein zieht und beim Bösewicht Vortigern (Arthurs Onkel) für nicht allzu große Begeisterung sorgt.

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Arthur muss erst einmal lernen, die Macht des Schwertes zu beherrschen und für seine Zwecke einzusetzen, bevor er Vortigern gegenüber treten kann. Hier finde ich, dass sich der Film an der Stelle zu wenig Zeit lässt, die Wandlung von Arthur zu erzählen, gerade die Reise in die so genannten „Darklands“ hätte Potential für mehr gehabt. Aber dennoch ein durchaus unterhaltsamer und kurzweiliger Film.

Fazit: 3,5/5 Riesenschlangen

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#9 – Fast & Furious 8

Ich gestehe: ich habe bisher noch keinen einzigen Film der Fast & Furious-Reihe gesehen. Man informierte mich, dass die am Anfang noch ganz gut gewesen sein sollen. Der hier war es eher nicht. Dom (Vin Diesel) chillt mit seiner Braut in den Flitterwochen, als ihn die böse Cyberterroristin Cipher abfängt und ihn zur Zusammenarbeit zwingt. Ab da arbeitet Dom gegen den Rest des F&F-Teams unter Leitung von „The Rock“. Es passiert eine Menge Quatsch und am Ende ist Dom natürlich wieder bei seinen Kollegen und auf der „richtigen“ Seite.

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Selbst wenn man versucht, den Film ironisch zu gucken, bekommt man irgendwann ganz fiese Kopfschmerzen. Neben der Tatsache, dass ich noch keinen Teil der Serie bisher gesehen habe, bin ich auch kein Auto-Fetischist, was doof ist, da in einigen Szenen offensichtlich ein wissendes „Ooooh“ und „Aaaah“ zum Pflichtprogramm gehört. Das Pärchen, welches im Kino neben mir saß, war der Brüller. Als „The Rock“ in irgendeiner Szene gleich drei Gegner mit einem Hieb umhaut, schallte es links von mir: „Alter! Der Typ ist so eine fette Maschine!“. So ging es den ganzen Film über.

Fazit: 1,5/5 Radmuttern

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#8 – Power Rangers

Für die Fernsehserie Power Rangers war ich irgendwie zu alt, jedenfalls ist die komplett an mir vorbeigegangen. Egal, denn der Kinofilm Power Rangers fängt ganz am Anfang an und erzählt die Geschichte, wie die Power Rangers zu ihren Superkräften und den tollen Fahrzeugen kamen. Und hier liegt in meinen Augen auch gleich ein Problem, weil der Film sich dafür sehr viel Zeit nimmt. Nach ca. 75% des Films kommen die Power Rangers das erste Mal in voller Montur zum Vorschein. Bis dahin ist eine quälend lange Story mit völlig banalen Charakteren, die total egal sind. Die Welt wird von der bösen Rita Repulsa bedroht und die fünf jugendlichen Helden sind die letzte Hoffnung der Menschheit. Dabei werden die Power Rangers von Zordon und dem Androiden Alpha 5 unterstützt.

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Vielleicht fehlt mir einfach der Background der Fernsehserie, um den Film in all seiner Glorie würdigen zu können. So ist er einfach langweilig und oft auch voll mit schmierigem Pathos. Selbst der Bossfight am Ende kann einen nicht wirklich mitreißen. Ich befürchte, dass dies nur der Anfang ist und noch mehr Filme folgen werden.

Fazit: 1/5 Goldzähne

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#7 – Ghost in the Shell

Ghost in the Shell ist eine Neuauflage des 1995 erschienenen Animes, der heute Kult-Status genießt. Schon im Vorfeld gab es bei der Realverfilmung große Diskussionen um den Film, die sich darum drehten, dass man die Rolle des Majors mit Scarlett Johansson besetzte und nicht mit einer asiatischen Schauspielerin. Oben benannter Major ist ein Cyborg mit einem künstlichen Körper, wo nur noch das Hirn organischen Ursprungs ist. Der Major jagt den Puppetmaster, einen Hacker, der die Sicherheitsbehörden in Atem hält und nicht zu fassen ist.

GITS

Auf der Jagd nach dem Puppetmaster wird der Major mit der Frage konfrontiert, was einen Menschen ausmacht und wo die Grenzen zwischen Mensch und Maschine sind bzw. ob diese in ihrem Fall überhaupt noch Gültigkeit haben. Visuell weiß der Film zu überzeugen, aber insgesamt hat er mich nicht so wirklich packen können, wobei ich gerade nicht weiß, woran das liegt. Aber man kann ihn sich auf jeden Fall einmal angucken.

Fazit: 3/5 Geisha-Bots

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